Ingrid Thurnher einstimmig zu vorläufiger ORF-Chefin gewählt
Sie ist die Frau für heikle Aufgaben im ORF: Ingrid Thurnher wurde – nach dem Rücktritt von Roland Weißmann als Generaldirektor – am Donnerstag vom Stiftungsrat mit der vorläufigen Geschäftsführung des ORF betraut.
Von Niederösterreich aus an die ORF-Spitze
Thurnher kam 1985 zum ORF, wechselte später als Redakteurin und Moderatorin für fünf Jahre zum ORF Niederösterreich. 1991 wechselte die gebürtige Bludenzerin als Innenpolitikredakteurin und Moderatorin der Ö1-Journale zum Hörfunk nach Wien.
Beliebte Info-Moderatorin
1995 kam Thurnher als Moderatorin zur "ZIB2", von 2008 bis 2016 übernahm sie die Hauptmoderation der ORF-Diskussionssendungen „Im Zentrum“ und „Runder Tisch“. In dieser Zeitspanne wurde sie vielfach mit der KURIER-ROMY ausgezeichne.
2017 wechselte sie als Chefredakteurin zum Info- und Kulturspartensender ORF III und baute die Info dort massiv aus. Anfang 2022 holte Roland Weißmann Thurnher als Radiodirektorin ins Team – ein intern nicht unumstrittener Schachzug. In der Führungskrise im Landesstudio NÖ spielte sie Feuerwehr – das tut Thurnher nun wieder.
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