Ingrid Thurnher einstimmig zu vorläufiger ORF-Chefin gewählt

Ingrid Thurnher soll's also richten. Die 63-Jährige wurde einstimmig zur provisorischen Geschäftsführerin des ORF gewählt.
Ingrid Thurnher
Unter großem Medieninteresse ist am Donnerstag die ORF-Stiftungsratssitzung über die Bühne gegangen. Der Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann vom Sonntag wegen "ungebührlichen Verhaltens" hat dabei fast alles dominiert. Wichtigster Punkt für das Unternehmen war  die Betrauung von Radio-Direktorin Ingrid Thurnher mit der vorläufigen Führung des ORF. 
 
Diese erfolgte nach ersten Informationen einstimmig. Eine erste Stellungnahme dürfte es von Thurnher erst abends, nach Ende der Stiftungsratssitzung, geben.
Ungewöhnlich an der Situation für alle im ORF ist auch, dass nun eine Karussell an Ausschreibungen für die ORF-Generaldirektion beginnt. "Zeitnah", so will es das ORF-Gesetz, muss nun die Funktion für die Restlaufzeit der aktuellen Amtsperiode, die bis Ende 2026 dauert, ausgeschrieben werden. Nahezu gleichzeitig könnte aufgrund einer anstehenden Gesetzesnovelle  diese für die Neubesetzung der ORF-Geschäftsführung ab 1. Jänner 2027 erfolgen. 

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