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Streaming-Kritik
10/15/2021

Netflix-Serie "Maid": Eine junge Mutter kämpft mit Behörden, Dreck und Armut

Margaret Qualley spielt an der Seite ihrer Mutter Andie MacDowell im Drama „Maid“.

von Nina Oberbucher

Der letzte Wutanfall war zu viel: Nachdem Alex (Margaret Qualley) Scherben eines zu Bruch gegangenen Glases aus den Haaren von Tochter Maddy klauben musste, verlässt sie den alkoholkranken Sean. Und steht vor dem Nichts: kein Dach über dem Kopf, kein Job, kein Geld.

Wie sich die junge Mutter durchkämpft, um der Armut zu entkommen und sich und ihre zweijährige Tochter zu versorgen, erzählt die Netflix-Serie „Maid“ eindrücklich.

Die Handlung beruht auf der wahren Geschichte von Stephanie Land, die ihre Erlebnisse in einem Buch beschrieben hat.

Hauptdarstellerin Qualley ist in „Maid“ an der Seite ihrer Mutter Andie MacDowell zu sehen, die auch ihre Serienmutter spielt – eine bipolare Künstlerin, die ihrer Tochter nur begrenzt helfen kann.

Die hetzt indes von Behörde zu Behörde, um die nötigen Beihilfen zu erhalten, schuftet sich für wenig Geld als Putzfrau ab und muss dann auch noch um das Sorgerecht für Maddy bangen. Alex scheint nicht zur Ruhe kommen zu können – entsprechend temporeich, fesselnd, aber auch nahegehend ist die Serie. Über den ein oder anderen pädagogisch anmutenden Dialog kann man locker hinwegsehen. 

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