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Kultur Medien
07/09/2021

"Fear Street" auf Netflix: Auf der Flucht vor dem Fluch

Die Horror-Trilogie „Fear Street“ ist ein blutiger Nostalgie-Trip.

von Nina Oberbucher

Gut und Böse liegen manchmal nah beieinander. So wie die Kleinstädte Sunnyvale und Shadyside: Während erstere ein strahlender Vorzeigeort ist, hat letztere den Spitznamen „Killer-Hauptstadt der USA“.

Hier spielt die Horror-Trilogie „Fear Street“, die auf der Jugendbuch-Reihe von R. L. Stine beruht und von Netflix in TV-Event-ähnlicher Manier gezeigt wird: Teil 1 ist seit der Vorwoche verfügbar, der zweite Teil kann ab dem heutigen Freitag gestreamt werden und das Finale wird ab nächster Woche (16. Juli) verfügbar sein.

Im Auftaktfilm lernen wir Sunnyvale und Shadyside im Jahr 1994 kennen – sollte das zwischendurch jemand vergessen, gibt es vor allem zu Beginn jede Menge 90er-Songs zur Erinnerung, von Nine Inch Nails über Radiohead bis Iron Maiden. Schülerin Deena (Kiana Madeira) knabbert an der Trennung von ihrer Ex-Freundin Sam (Olivia Welch), die das düstere Shadyside gegen ein Leben im besseren Sunnyvale getauscht hat – und Deena mit dem Schulschönling ersetzt hat. Ein Autounfall schweißt die beiden aber wieder zusammen – und bringt die ganze Clique in Gefahr: Denn Sam landet ausgerechnet auf dem Grab einer Hexe, die im 17. Jahrhundert gehängt wurde und deren Zorn sich nun gegen die Jugendlichen richtet.

In einer soliden Mischung aus blutigem Teenie-Horror à la „Scream“ und Nostalgie-Mystery wie „Stranger Things“ versuchen die Freunde, dem Fluch zu entkommen. Dabei stoßen sie auf C. Bergman (Gillian Jacobs, „Community“). Teil 2 erzählt ihre Geschichte, als sie 1978 auf einem Ferienlager die Rache der Hexe zu spüren bekam (unterlegt u. a. von „Carry On Wayward Son“ von Kansas). Zum Finale geht’s dann an den Ursprung des Unheils: ins Jahr 1666. Man darf gespannt sein, mit welchem Soundtrack.

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