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Kultur Medien
12/29/2019

„Dennstein & Schwarz“ im ORF: Frauenpower mit viel Witz

Maria Happel und Martin Ebm sind in „Pro bono, was sonst?“ zurück. Heute, 20.15 Uhr, ORF2.

von Peter Jarolin

In dem Film „Sterben macht Erben“ waren sie anfangs Gegnerinnen, nun arbeiten sie zusammen. Die zwei ungleichen Anwältinnen Paula Dennstein (Maria Happel) und Therese Schwarz (Martina Ebm). Und das ist auch bitter nötig, denn gleich zwei neue Fälle fordern das Duo heraus. Los geht es heute, Sonntag, um 20.15 Uhr auf ORF 2 mit „Pro bono, was sonst?“ – ein juristisch-humoriger Kampf gegen die betrügerischen Machenschaften einer Baufirma. Mit „Rufschädigung“ sind die beiden Damen dann noch ein weiteres Mal im Einsatz.

Chaos

Doch kam der Erfolg der Anwaltskomödie und die damit verbundenen Fortsetzungen für die beiden Schauspielerinnen überraschend? Maria Happel lachend: „Offenbar haben wir etwas richtig gemacht, wenn das Publikum uns sehen will. Mit bereitet es viel Spaß, diese Paula Dennstein zu spielen.“ Und Martina Ebm ergänzt: „Ich denke, die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit gefällt den Menschen. Außerdem stellen wir beide in dieser Serie sehr unterschiedliche Charaktere da. Ich bin als Therese die überkorrekte Anwältin, und Maria wählt als Paula die nicht immer ganz legalen Methoden.“ „Ich bin da als Paula auch viel chaotischer als du“, sagt Happel.

Was beide freut: „Wir können in den zwei neuen Folgen unsere Figuren weiterentwickeln, denn die privaten Problemen des Duos bleiben ja bestehen.“ Und, so Happel: „Als Paula muss ich ja immer noch gegen meine böse, zukünftige Ex-Schwiegermutter ankämpfen. Und nicht nur gegen die“, so die auch in „SOKO Donau“ als Gerichtsmedizinerin tätige Burgschauspielerin. Und die im Theater an der Josefstadt engagierte Martina Ebm fügt hinzu: „Wir haben viel vor.“

Doch wie geht sich der Spagat zwischen Bühne, Film und Fernsehen für die beiden Künstlerinnen aus? Ebm: „Als ich in den ,Vorstadtweibern’ gespielt habe, musste das Theater hintenanstehen. Jetzt habe ich auch nach der Babypause wieder mehr Zeit für die Josefstadt“, so die junge Mutter. Schon am 12. März feiert Ebm in der Uraufführung von Christopher Hamptons Stück „Geheimnis einer Unbekannten“ (nach Stefan Zweig) Premiere. Dass sie in der fünften, bereits abgedrehten Staffel der „Vorstadtweiber“ nicht mehr dabei ist, stört Ebm gar nicht. „Es war eine schöne Erfahrung, aber meine meine Figur, die Caro, ist auserzählt.“

Regie

Doch hätte Maria Happel vielleicht Lust, die Vorstadt aufzumischen? „Sie werden lachen, aber ich habe sogar ein Casting dafür gemacht, wurde jedoch nicht genommen.“ Über zu wenig Arbeit kann sich Happel aber ohnehin nicht beklagen. Neben ihrer Tätigkeit für Film und Fernsehen steht Happel ab 16. Jänner in der Volksoper wieder in dem Musical „Gypsy“ von Jule Styne als Übermutter auf der Bühne. Ebenso ist sie im Akademietheater in Ionescos „Die Stühle“ zu sehen. Und die Vorbereitungen für ihre nächste Regiearbeit laufen auch längst. Bei den Festspielen in Reichenau wird Happel im Sommer Stefan Slupetzkys Bühnenfassung des berühmten Romans „Washington Square“ von Henry James inszenieren.

Happel: „Aber ich hoffe doch sehr, dass ich mit Martina auch in Zukunft ,Dennstein & Schwarz’ spielen darf. da ist nämlich viel Potenzial drinnen.“ Ebm sagt lachend: „Unbedingt! Diese Wortgefechte mit Dir in der Serie sind einfach zu schön.“

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