Walter Köhler: "Ich habe mein ganzes Berufsleben von der Natur profitiert, es war Zeit, angesichts der unverminderten Umweltzerstörung etwas zurückzugeben"

© Kurier/Gerhard Deutsch

Kultur Medien
09/04/2020

"Corona ist der erste große globale Kickback"

Terra-Mater-Chef Walter Köhler über die Rache der Natur und Wildlife-Crime, Selbstverzwergung und eine neue Art des Naturfilm

von Christoph Silber

In nicht einmal zehn Jahren hat Walter Köhler (58) mit den Terra Mater Factual Studios von Wien aus eines der weltweit wichtigsten und erfolgreichsten Produktionsunternehmen im Bereich Naturfilm aufgebaut. Mit "Sea of Shadows“, das den Überlebenskampf des kleinsten Wals der Welt im Golf von Kalifornien, den Vaquitas, dokumentiert, ist man nun erstmals im Rennen um die Primetime-Emmys. Die werden am 20. September in Los Angeles vergeben - pandemie-bedingt nur virtuell. Was diesen Film und Corona noch verbindet, erzählt Köhler im Interview.

Mafia, Korruption und sinnloser Tod von Tieren: „Sea of Shadows“ dokumentiert das (Aus-)Sterben einer weiteren Walart und die gefährliche Realität auch für die Macher des Films. Das alles ist ganz weit weg von süßen Löwenbabys, die wir vom Fernsehen kennen.

Ich habe mein ganzes Berufsleben von der Natur profitiert, es war Zeit, angesichts der unverminderten Umweltzerstörung etwas zurückzugeben. „Sea of Shadows“ und davor schon „Ivory Game“ - über den weltweiten illegalen Elfenbeinhandel - waren der Versuch, auf eine andere Art auf die Dringlichkeit des Themas hinzuweisen. Beide Filme gehören aufgrund ihrer Machart und Erzähldynamik auf die große Leinwand - Naturfilm funktioniert sonst im Kino ja kaum. Beide Filme haben darüber hinaus aber auch eine Bewegung gestartet, die versucht, auf die Politik und Entscheidungsträger einzuwirken.

Mehr als ein frommer Wunsch?

Es ist bei „Ivory Game“ wirklich Unglaubliches gelungen - die chinesische Regierung hat nach dem Film ein Elfenbein-Verbot beschlossen. Bei „Sea of Shadows“ gibt es das mehrfache Versprechen der mexikanischen Regierung, aktiv zu werden. Aber die Situation dort ist, wie man so sagt, komplex. Im Augenblick versuchen wir aber vor allem der Familie einer der Hauptakteure hinter dem Film, der an Corona verstorben ist, zu helfen.   

Planen Sie mit Terra Mater weitere Kino-Filme dieser Machart?

Wir arbeiten bereits an einer nächsten Produktion. Ob Leonardo di Caprio und seine Produktionsfirma Appian Way erneut dazu stoßen werden, muss sich erst weisen. Sein Name ist natürlich für das Marketing von Vorteil, und das ist auch sein unmittelbarer Beitrag. Inhaltlich geht es diesmal um den illegalen Handel mit Orcas und Belugas.

Wie kommen Sie zu dem Thema?

Es gab vor gut zwei Jahren einen Skandal, der von Wladiwostok ausging, wo an die 90 Belugas und elf Orcas auf kleinstem Raum gefangen gehalten wurden, die für China gedacht waren. Hinterfragt wird in dem Zusammenhang auch die Rolle von SeaWorld. Denn der Handel mit Killerwalen ist ein Riesengeschäft. Wenn man weiß, dass in China derzeit über 100 riesige Aquarien gebaut werden, kann man die Dimension erahnen. Damals ist Russlands Präsident Vladimir Putin eingeschritten und die Tiere wurden daraufhin freigelassen. Wir gehen nun der Sache auf den Grund mit jenen Methoden, die wir mit „Sea of Shadows“ perfektioniert haben. Die Produktion ist wegen der Corona-Unterbrechung erst zu 80 Prozent fertig. Noch fehlt der letzte Dreh in Russland, den wir aufgrund einer Einladung der Regierung hoffen, im September durchführen zu können.

Terra Mater ist ein global agierendes und produzierendes Studio. Wie und wie sehr sind Sie von dieser Pandemie jetzt betroffen?

Wir hatten das große Glück, dass die Krise zu einem Zeitpunkt kam, an dem wir zufälligerweise vieles abgedreht und bereits in der Postproduktion hatten. Selbst der angesprochene Wal-Film kann, wenn alles schieflaufen sollte, mit dem bereits vorhandenen Material fertiggestellt werden. Leider absagen mussten wir den Dreh für einen großen Flachlandgorilla-Film, der in Kooperation mit dem Max Planck-Institut stattfinden sollte.  Die Ansteckungsgefahr für die Tiere wäre zu hoch gewesen. Und ein Team mussten wir aus Indien evakuieren – nur unser Equipment ist immer noch dort. 

Nichts ging also mehr.

Was unter solchen Umständen trotzdem noch möglich war und ist, haben wir mit der Dokumentation „Corona, die Pandemie und das Pangolin“ gezeigt, die wir aus dem Lockdown heraus produziert haben. Da hilft uns natürlich das große weltweite Netzwerk, das wir haben und unsere große Erfahrung.

Dieses Thema, Corona, ist ja dermaßen vielfältig und für viele verwirrend. Was ist ihr Ansatz?

Die Gesellschaft verdrängt und diskutiert lieber, wo wir den nächsten Urlaub verbringen können, als die Frage, wie, wo und warum diese Pandemie entstanden ist. Dabei liegt die Antwort auf der Hand: Es geht um Wildlife-Crime, wie das in anderer Form auch bei „Sea of Shadows“ oder „The Ivory Game“ der Fall ist. Es geht um den schändlichen Umgang des Menschen mit der Natur. Bei Corona haben Verrückte für nicht minder verrückte Konsumenten Schuppentiere gefangen, um aus diesen Schuppen Aphrodisiaka zu machen. Aber Corona hat noch eine andere Dimension.

Was meinen Sie damit?

Corona ist der erste große globale Kickback - wir ernten, was wir säen und zwar weltweit. Bei dieser Terra Mater-Produktion läuft es einem kalt über den Rücken. Sie zeigt, dass Wildlife-Crime ja nicht nur bei Corona der Ausganspunkt war und ist: Auch Ebola ist eine Zoonose, nur mit dem Unterschied, dass, wer erkrankt, mit recht großer Sicherheit auch stirbt. Wir tun nun aber so, als geschehe das alles ganz weit entfernt von uns. Covid, SARS, AIDS, Ebola und anderes, nur mit Glück und dem frühen, erfolgreichen Einsatz der Wissenschaft hat man es geschafft, diese Zoonosen einigermaßen in den Griff zu bekommen. Statt sich nun aber dem Thema Wildlife-Crime zu stellen und international wie auch von Österreich aus dagegen aktiv zu werden, spekuliert man lieber über Impfungen und pumpt jede Menge Geld hinein – und dann hat man vielleicht eine Impfung, aber was kommt danach? Die Ursachen bestehen weiterhin – bis zur nächsten Epidemie oder Pandemie.

Wie bekommt man diese Umweltthemen tatsächlich noch an die Menschen und was heißt das für Produzenten?

Die große Veränderung wird jetzt kommen, denn Corona bedeutet für alle einen Einschnitt. Trotzdem bleibt im TV-Bereich der klassische, schöne Naturfilm, der viel Eskapismus erzeugt, weiterhin der am meisten nachgefragte. Das ist für uns Produzenten klar. Grüne Botschaften und Wahrheiten muss man also anders transportieren. Wir wollen zum einen das Genre der Feature-Doc weiter entwickeln in Richtung fiktionale Produktionen wie etwa Serien. Aktuell bereits am Laufen ist weiters ein Experiment – ein Spielfilm, der ausschließlich aus Doku-Material geschnitten ist, mit dem Titel „The Bastard King“.

Worum geht es?

Es ist die Geschichte eines Löwen, die nach einem Drehbuch durcherzählt wird. Fertig gestellt ist inzwischen eine französische Fassung, weil Canal+ an der Produktion beteiligt ist. Als Stimme sowie für die Musik konnte ein französischer Rapstar gewonnen werden. Jetzt suchen wir noch nach einer großen Stimme für den internationalen Markt. Dieser Film ist jedenfalls von der Form, der Art der Erzählung aber auch von der Musik her etwas völlig anderes. Wir sind gespannt, wie die Konsumenten und die Sender ihn annehmen werden.

Gibt es auch hier einen höheren Sinn dahinter?

Es ist eine große Parabel über Rassismus, das Aussterben und Umweltzerstörung. Ziel des Films ist, dass er zum Löwenschutz beiträgt - es gibt nämlich nicht einmal mehr 20.000 und von denen lebt die Hälfte in Gehegen, in denen dann Jagd-Touristen aktiv sind. Es ist, wie gesagt, ein Experiment, bei dem uns die Realität die Bilder liefert. Der neue „König der Löwen“ war zwar auch brutal, aber da haben die Leute trotzdem irgendwie das Gefühl, das ist nicht wirklich so. Bei „The Bastard King“ ist alles echt und das sieht man, auch wenn wir versuchen, es zu mildern.

Wie finanziert Terra Mater diese allesamt internationalen Produktionen?

Die Finanzierungsstruktur hat sich über die Jahre nicht verändert: Wir finanzieren alles, was wir machen, über internationale Co-Produktion und internationale Distribution. Wir nennen uns nicht nur Studio, wir arbeiten auch genau so. Jede Idee wird bei Terra Mater entwickelt und bleibt hier. Die Distribution erfolgt auch von hier aus oder über unseren neuen Partner in Amsterdam, Off The Fence. Die wurden im Vorjahr von ZDF Enterprise gekauft. Da steht nun also auch jemand Großer dahinter.  Wir haben darüber hinaus einen Output-Deal mit ServusTV – falls der ORF will, machen wir gern auch Co-Produktionen mit ihm.

Österreichische Themen sind international schwerer zu vermarkten?

Was in Österreich viele machen, sind Auftragsproduktionen. Wir produzieren ja zum Beispiel auch für die ServusTV-Reihe „Heimatleuchten“, damit halten wir Kontakt mit der Branche hier. Sonst machen wir in Österreich aber relativ wenig, weil man die Produktionen vor dem Start der Arbeiten möglichst durchfinanziert haben muss. Eine Produktion, die international wird, ist zum Beispiel über „Die March“. Eine weitere, die wir derzeit in der Finanzierungsphase haben, ist zudem „Wildes Wien“. Dann wird es auf internationaler Ebene aber schon schwierig, weil die Alpen sind für Amerikaner eben eher das Matterhorn als der Großglockner, wobei wir sogar gerade eine Großproduktion über die Alpen laufen haben. Die ist wirklich herausfordernd – im Vorjahr gab es keinen Winter, stattdessen einen zu frühen Frühling. Wir mussten mit mehreren Teams ausrücken, um die Bilder in kürzerer Zeit zu bekommen. Dann kam auch noch Corona. Dass dieser Film wirklich schön wird – er ist derzeit im Schnitt -, kommt einem Wunder gleich. Es ist ja auch so schon schwer genug, in den Alpen zu drehen. Dort ist es nämlich nicht so wie in der Serengeti, dass man – überspitzt formuliert -  eine Kamera hinstellt und die Bilder passieren sowieso.

Wie ist das Verhältnis zu ServusTV, das, wie auch Terra Mater, zum Red-Bull-Reich gehört.

Wir haben, wie gesagt, mit ihnen einen Output-Deal für die Terra-Mater-Leiste. Unsere Kino-Filme sind aber beispielsweise nicht bei ServusTV gelaufen. Tatsächlich sind sie beim ORF zu sehen gewesen. Der Grund: Warner Bros. hat sie verkauft. Das ist der Markt und das ist gut so.

Sie waren beim ORF „Universum“-Chef, bevor Sie vor gut zehn Jahren und dem Großteil des Teams weg sind und Terra Mater gegründet haben. 2021 habt ihr Jubiläum, zehn Jahre. War das der Befreiungs- bzw. Entwicklungsschritt, den Sie sich erhofft hatten?

Das, was Terra Mater jetzt tut, ist, soweit ich mich zurückerinnere, genau das, was ich dem ORF angeboten habe, aber was man dort nicht wollte. Innerhalb eines Senders so eine Produktionseinheit hochzuziehen, ist wahnsinnig schwierig. Da kann auch niemand etwas dafür. Es war dann der logische Schritt, mit einem anderen Partner ein Produktionsunternehmen zu gründen, um das Knowhow von insgesamt zwanzig Jahren optimal nutzen zu können. Es kam auch aus der Erkenntnis heraus, dass wir in Österreich ein ganz kurioses Problem haben: Wir sind immer nur im eigenen Land ganz groß und kaum erfolgt der Schritt raus, machen wir uns selbst ganz klein. Das habe ich nie verstanden. Unser Beispiel zeigt, dass man mit Knowhow und Motivation sehr viel schaffen kann. Das Faszinierende an Österreich liegt ja in dieser kuriosen Mischung aus deutscher Gründlichkeit und italienischer Kreativität. Aus dem heraus wird Tolles geleistet. Wir haben zum Beispiel Ton-Leute in Österreich, die regelmäßig in LA für die großen Awards nominiert werden. Meiner Meinung nach sind sie sogar besser als die Kollegen jenseits des Atlantiks. Die österreichische  Filmbranche müsste sich nicht hinter der Kleinheit des Landes verstecken - sie tut es aber trotzdem, und ich verstehe das nicht. „Small is beautiful“, gerade als Produzent kann man beim Dealmaking gut davon profitieren.

Das Maß aller Dinge im Bereich Naturfilm war immer die BBC. Wo steht hier Terra Mater?

Das hat sich sehr verändert. Die Naturfilm-Unit ist in den BBC Studios aufgegangen. Die Kollegen haben sich verlegt auf sehr wenige, sehr aufwändige lange Serien. Wir produzieren eher Specials und Mini-Serien, und so gehen wir uns mehr oder minder zufällig aus dem Weg, wenn wir nicht gerade miteinander koproduzieren. Solche Großproduktionen verbrauchen so viele Ressourcen und Mitarbeiter, dass man sie nur alle zwei, drei Jahre machen kann. Das ist auch ein Mitgrund, warum Terra Mater derzeit eine solche Preisflut erlebt und die BBC nicht (siehe Kasten). Wir können deshalb mit Recht behaupten, dass wir derzeit die erfolgreichste Produktionsfirma im Naturfilm weltweit sind. Das nach zehn Jahren erreicht zu haben, macht stolz.

Terra Mater produziert, betreibt aber bislang keine eigenen TV-Kanäle etwa auf Streaming- oder Pay-TV-Plattformen. Ist dergleichen angedacht?Unser Geschäft ist an sich ein B2B-Geschäft. Einzige Ausnahme ist unser YouTube-Kanal. Wir haben es dort innerhalb von zehn Monaten des Bestehens auf über 120.000 Abonnenten geschafft. Und jetzt merken wir auch schon den Effekt, den Algorithmen haben, die laufend neue Abonnenten bringen. Positiv für uns und für die Sache ist, dort haben wir ein sehr junges Publikum. Wir spielen dort Kurzvideos zur Schönheit der Natur, aber genauso solche, in denen es um Naturschutz geht. Wir bemühen uns auch, auf die Kommentare zu reagieren. Damit entsteht eine weltweite Community, die dem Planeten nutzt, aber natürlich auch Terra Mater. Die meisten unserer Abonnenten sitzen übrigens in den USA.

Wie gehen Sie generell mit den Streamern um, auch in Bezug auf Co-Produktionen?

Wir arbeiten mit allen und natürlich auch mit den Streamern. Es ist aber zum Teil schwierig mit ihnen, trotzdem gehört ihnen ohne Zweifel die Zukunft. Sehr gern arbeiten wir mit CuriosityStream, das John S. Hendricks, der Gründer von Discovery, gestartet hat. Die sind spezialisiert und verstehen Dokus. Zu Netflix kann man sagen: Es ist einfach mit ihnen zu arbeiten. Bis sie aber soweit sind, zieht viel Zeit ins Land und es kostet viele Nerven. Als Produzent muss man sich natürlich auch die Frage stellen, will man tatsächlich alle Rechte abgeben und man weiß nicht, ob die dann auch wirklich genügend für das Produkt machen, damit es in der Folge am Markt funktioniert. Bei „Sea of Shadows“ war Netflix auch mal zwischendurch dabei und dann wieder weg. Aber ab einem bestimmten Punkt gibt es bei einem solchen Kino-Film kein Zurück und da geht es um enorme Kosten. Aber wir haben dieses Beispiel von Wildlife-Crime für ein so drängendes Problem gehalten, dass wir Kopf und Kragen riskiert haben. Das Risiko hat sich bezahlt gemacht, als National Geographic Documentary Films alle Weltrechte eingekauft und als Verleiher einen super Job gemacht hat.

Zu guter Letzt: Naturfilm bezieht sich nicht nur darauf, was ein Film abbildet, sondern auch wie er produziert wurde.

Wir versuchen, uns völlig dem Green Producing zuzuwenden. Einer der CO2-relevanten Hauptfaktoren beim Naturfilm ist das Fliegen. Im Lauf der Jahre konnten wir ein Netzwerk aufbauen, das uns ermöglicht, nun viel häufiger mit lokalen Teams zu arbeiten. Wir haben uns das auch durchgerechnet: „Sea of Shadows“ hatte natürlich einen großen ökologischen Fußabdruck, weil das gesamte Team aus Österreich nach Mexiko kommen musste. Wir haben damit etwa 90 Tonnen CO2 produziert. Ein anderes Beispiel ist eine Produktion, die wir in Australien für lediglich 9 Tonnen produzierten, weil nur noch die Regisseurin hingeflogen ist. Wir sind gerade in der Fertigstellung der Regeln für grüne Produktionen, die wir dem österreichischen Markt und darüber hinaus EU-weit zu Verfügung stellen werden. Für uns ist klar: Jede Produktion, egal welcher Art, muss von Anfang an in Zusammenarbeit mit einem Green Consultant stattfinden und die Ergebnisse müssen überprüfbar sein. Wir wollen mit dieser Initiative verhindern, dass eigentlich nichts geschieht und man durch den Kauf von CO2-Zertifikaten das Auslangen findet. So ein Vorgehen bringt uns im Sinne des Naturschutzes nicht weiter.

Danke für das Gespräch.

Unternehmen

Walter Köhler gründet die Terra Mater Factual Studios mit Sitz in Wien am 1. Jänner 2011. Das Tochterunternehmen von Red Bull ist spezialisiert auf die Produktion und Distribution von Dokumentarfilmen für Kino, TV und Multimedia Plattformen. Für klassische Primetime-kompatible Dokuserien und Specials sind Natur, Wissenschaft und Geschichte die Kerngenres. Das österreichische Produktionshaus verfolgt aber auch andere Stilrichtungen in neuen, seriellen Factual Entertainment-Formaten. Für die Kinoleinwand realisieren Terra Mater Factual Studios Filmprojekte vom klassischen Dokumentarfilm über das ‚Wild Drama’, in dem die Natur die Hauptrolle spielt, bis hin zum Spielfilm mit wahrer Geschichte als Grundlage für das Drehbuch.

Der Chef

Walter Köhler, geboren 1962 in Wien, studierte Publizistik, Politikwissenschaft und Geschichte und arbeitete als freier Journalist für Print, Radio und Fernsehen. Als Autor betreute er bereits die Premiere-Sendung der ORF-Reihe "Universum", deren Redaktion er ab 1994 leitete. Er war damals auch involviert in große internationale Kino-Produktionen der BBC wie "Big Blue" oder "Earth". 2010 verabschiedete sich vom Küniglberg und gründete mit Red Bull-Unterstützung Terra Mater. Dessen Archiv umfasst bis jetzt 250 Stunden an Natur-Dokus produziert. Köhler ist vielfach preisgekrönt, detto Produktionen der Terra Mater.

Nominierungen

Aktuell sind die Terra Mater-Produktionen „Sea of Shadows“ für die Primetime Emmys und „Okawango“ für die Documentary Emmys nominiert. Beim Wildscreen Festival Bristol erhielt „Sea of Shadows“  vier von neun möglichen Nominierungen. Beim Jackson-Wild-Festival sind sechs TMFS-Dokus in Summe elf Mal nominiert.

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