Der Star der allerersten "Big Brother"-Folge: Zladko

© APA/dpa/Gero Breloer

Kultur Medien
08/09/2019

Comeback des Jahres: Zlatko ist zurück bei "Big Brother"

"Sladdi" war der Star der ersten "Big Brother“-Staffel im Jahr 2000. Er zieht nun ins "Promi Big Brother"-Haus ein.

Für viele Fans sind das gleich zwei gute Nachrichten: Bei „Promi Big Brother“ geht es wieder rund, und Zlatko Trpkovski kommt zurück. Der unbedarfte, aber gerade deswegen sympathische junge Mann war in der ersten deutschen „Big Brother“-Staffel im Jahr 2000 vielen Zuschauern aufgefallen. In der neuen „Promi Big Brother“-Staffel (ab heute, 20.15 Uhr) bei Sat.1 legt der 43-Jährige ein Comeback hin.

"Shakespeare - doch den kenn ich"

Legendär wurde sein offenherziges Eingeständnis fehlender Allgemeinbildung: „Shakespeare - doch, den kenn' ich schon. Aber wenn du mich jetzt frägst, was der alles gemacht hat - keine Ahnung.“ Zlatko Trpkovski, der Einfachheit halber von vielen „Sladdi“ genannt, wurde schnell ein Publikumsliebling - und ein Kumpel von Jürgen Milski. Die beiden waren im „Big Brother“-Haus so eng wie zwei Brüder. Und nahmen hinterher zusammen die Single „Großer Bruder“ auf, die immerhin einige Wochen in den deutschen Charts ganz oben stand.

Schlager-Erfolg

Zlatko hatte auch solo Erfolg als Schlagersänger: Seine Single „Ich vermiss' dich wie die Hölle“ schaffte es ebenfalls auf Platz eins. Milski hat im Fernsehen keine Riesenkarriere gemacht, war aber immer mal wieder hier und da zu sehen, Zlatko Trpkovski tauchte anfangs ebenfalls noch regelmäßig auf, aber dann bald gar nicht mehr. Und falls ihn jemand wie die Hölle vermisst haben sollte, hat er sich jahrelang davon nicht beeindrucken lassen. Bis jetzt.

Geld ist der Motivator

Warum er denn nun zurück ins Fernsehen gehe? Ehrlich ist Zlatko immer noch: „Geld“, antwortet er in einem Interview der Bild-Zeitung. Leicht sei ihm der Schritt nicht gefallen: „Ich habe lange überlegt, ob ich das wirklich wieder mache.“ Einen Plan für die zwei Wochen im TV-Container hat er aber trotzdem nicht. „Den brauche ich auch nicht. Man kennt die Leute vorher nicht, die mit mir dabei sind. Man muss sich also irgendwie arrangieren für die Zeit.  Wenn mir ein Mitbewohner passt, dann kann man über alles reden. Wenn nicht, dann muss man sich aus dem Weg gehen.“