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© Bregenzer Festspiele/Anja Köhler

Bregenzer Festspiele
05/31/2013

Lichtsucher am Bodensee

Mozarts "Zauberflöte" und der etwas andere Tschaikowsky bei den Bregenzer Festspielen.

von Peter Jarolin

Es soll ein Finale der Superlative werden. Am 17. Juli beginnen die Bregenzer Festspiele, die vorletzten unter Intendant David Pountney. Als sein letztes „Spiel auf dem See“ hat Pountney Wolfgang Amadeus MozartsZauberflöte“ angesetzt, die er auch selbst inszenieren wird. Die Vorbereitungen auf der „Baustelle Bodensee“ laufen auf Hochtouren; Bühnenbildner Johan Engels hat bereits riesige Fantasiegestalten in den See stellen lassen. Pountney selbst verspricht eine „fantasievolle, spektakuläre“ Umsetzung des Meisterwerks.

Patrick Summers wird die Wiener Symphoniker leiten; auf der Besetzungsliste finden sich u. a. Laura Claycomb, Anja-Nina Bahrmann, Norman Reinhardt, Eike Wim Schulte, Albert Pesendorfer, Alexander Kaimbacher oder Paul Armin Edelmann.

Späte Uraufführung

Das Motto der diesjährigen Festspiele – 2015 folgt Elisabeth Sobotka auf Pountney – lautet „Dem Licht entgegen“. Ans Licht der Weltöffentlichkeit will Pountney im Festspielhaus den polnischen Komponisten André Tschaikowsky (1935–1982) bringen. Dessen Hauptwerk, die in den 1970er- und 1980er-Jahren entstandene Oper „Der Kaufmann von Venedig“ (nach Shakespeare) wird am 18. Juli uraufgeführt. Keith Warner führt Regie; Erik Nielsen dirigiert die Wiener Symphoniker. Adrian Eröd ist als Kaufmann Shylock zu erleben. Auch in den Konzerten der Symphoniker und im Rahmen eines Symposiums werden Leben und Wirken von André Tschaikowsky intensiv beleuchtet.

Bilder von der neuen Bühne

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Erster Drachenhundkopf schaut nach Bregenz

Fussach 2013. Bregenzer Festspiele Pressekonferen

BREGENZER SEEBÜHNE FÜR "DIE ZAUBERFLÖTE"

BREGENZER SEEBÜHNE FÜR "DIE ZAUBERFLÖTE"

Erster Drachenhundkopf schaut nach Bregenz

BREGENZER SEEBÜHNE FÜR "DIE ZAUBERFLÖTE"

Festspielbuehne, Aufbau, Zauberfloete, Bregenz

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Festspielbuehne, Aufbau, Zauberfloete, Bregenz

Neue Werke

Auf das Schauspiel hat man heuer bewusst verzichtet, um „die Ressourcen zu bündeln“, so Pountney. Dafür gibt es in der Schiene Kunst aus der Zeit (KAZ) zwei spannenden Musiktheaterstücke. So wird Ben Frosts „The Wasp Factory“ („Die Wespenfabrik“) nach einem Libretto von Pountney am 1. August in der Werkstattbühne uraufgeführt. Olga Neuwirths Oper „American Lulu“ (nach Alban Berg) wird ab 16. August ebendort als österreichische Erstaufführung gezeigt.

Die Orchesterkonzerte bieten 2013 u. a. auch Werke von Benjamin Britten und Mieczyslaw Weinberg und damit indirekt einen Rückblick auf die Intendanz Pountneys. Dazu gibt es ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm sowie diverse Begleitveranstaltungen; für die „Zauberflöte“ legen die Bregenzer Festspiele 190.000 Karten auf.

www.bregenzerfestspiele.com

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