Kultur
03.09.2018

Kunst im Wohnzimmer: Eva Schlegel und Marianne Stålhös zeigen Arbeiten

Ab 6. September zeigen die beiden Künstlerinnen Eva Schlegel und Marianne Stålhös ausgewählte Arbeiten in einer Wiener Privatwohnung.

Die ehemalige KURIER-Modeexpertin Nicole Adler und die seit Jahren sehr umtriebige Kunstmanagerin Ema Kaiser-Brandstätter setzen sich seit geraumer Zeit für die Vernetzung und Stärkung von Frauen im österreichischen Kunstsektor ein. Dafür laden sie in unregelmäßigen Abständen zur Ausstellung inklusive Diskussionsrunde und bringen – so die Agenda – renommierte mit gerade aufstrebenden Künstlerinnen zusammen. Als Ort dieser Symbiose, als Schauplatz dieses Kunst-Happenings, dient die Wohnung von Nicole Adler.
 
Die Idee hinter diesem Ausstellungskonzept ist es, einen Salongedanken zu schaffen. Der private Raum als Bühne für weibliche Kunst, die zur Diskussion anregen und den Diskurs fördern soll. "Klassische Vernissagen", so Ema Kaiser-Brandstätter, "reizen mich nicht mehr“.

Frauen in der modernen Kunst
Der erste Kunstsalon dieser Art  wurde mit Michaela Schwarz-Weismann umgesetzt. Es war eine geführte Performance zu jedem ihrer Bilder. Die zweite Ausstellung wurde mit Arbeiten von  Olivia Coeln und Marina Sula umgesetzt. Und nun, also ab 6. September, geht die Veranstaltung in die dritte Runde. Diesmal trifft die renommierte österreichische Künstlerin Eva Schlegel auf Marianne Stålhös. Die in Wien auf der Angewandten bei Brigitte Kowanz studierende Künstlerin mit mexikanisch-schwedischen Wurzeln wird im Rahmen der Schau einen Teil ihrer neuen Serie "Unsent" präsentieren.

Die Vernissage wird mit einführenden Worten von Nicolaus Schafhausen, dem Noch-Direktor der Kunsthalle Wien, der mit 31. März 2019 seine Tätigkeit vorzeitig beenden wird, eröffnet. Geplant sei dabei auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Kunstmarkt - mit Fokus auf Frauen in der modernen Kunst.

Die Ausstellung kann nach Voranmeldung (schreiben Sie dazu eine eMail an mail@emakaiser.com) bis 29. September besucht werden. Die dort zu sehenden Werke sind auch käuflich erhältlich.