Dauerempörung: Die alten Online-Scharmützel brechen wieder auf

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Es gibt zwar kein Theater, aber online finden die Menschen in ihre Rolle zurück: Man empört sich wieder, und sei es nur über das Video eines Schauspielers.

Die Geschäfte sperren auf, die Schulen auch, die Kindergärten sind auch keine Schande mehr. Etwas anderes endet derzeit dafür: Der Waffenstillstand im Kulturkampf. Herrschte für die Zeit des Lockdowns vergleichsweise Ruhe an den neuralgischen Punkten des Gesellschaftspolitischen, entflammen nun vielerlei alte Scharmützel – wenn auch an neuen Objekten. Die Nicht-Nachrichten kehren zurück, und mit ihnen der Lärm einer von Zentrifugalkräften zerdehnten Gesellschaft.

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