Der Schauspieler Daniel Brühl präsentiert sein Regiedebüt: „Nebenan“

© EPA/CLEMENS BILAN

Filmfestival
02/11/2021

Keine österreichischen Filme auf der Berlinale

Der Wettbewerb der Berlinale geht online, darunter der neue Film von Dominik Graf und das Regiedebüt von Daniel Brühl

von Alexandra Seibel

Roter Teppich war gestern. Dort, wo heute die Gala-Gäste anlässlich der Eröffnung der 71. Berlinale Richtung Kino strömen sollten, bleiben die Pforten geschlossen. Der künstlerische Leiter Carlo Chatrian und Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek saßen alleine im leeren Kino und verlauteten per Livestream die Ablaufbedingungen der Berlinale im Zeichen der Pandemie.

Die 71. Ausgabe findet heuer zu zwei Terminen statt: Anfang März wird es einen Online-Branchentreff mit Wettbewerb geben, der dann im Juni – hoffentlich – im Kino dem Publikum gezeigt werden zu kann.

Fünfzehn Filme laufen im Hauptwettbewerb um den Goldenen Bären, österreichische Produktionen sind allerdings heuer keine darunter.

Dafür schicken die deutschen Nachbarn vier Filme ins Rennen, unter anderem das Regiedebüt „Nebenan“ von Schauspieler Daniel Brühl. Er selbst spielt in der schwarzen Komödie einen Schauspieler, der in einer Kneipe am Prenzlauer Berg von einem Nachbarn mit Enthüllungen über sein Privatleben konfrontiert wird. Das Drehbuch verfasste dem Vernehmen nach Daniel Kehlmann.

Kästner-Verfilmung

Weiter steht der neue Film von Maria Schrader, Regisseurin der Netflix-Serie „Unorthodox“, auf dem Plan: „Ich bin dein Mensch“ ist eine Sci-Fi-Komödie rund um die Begegnung mit einem humanoiden Roboter, Sandra Hüller „Toni Erdmann“) und Maren Eggert spielen die Hauptrollen. Der profilierte deutsche Regisseur Dominik Graf tritt mit der Verfilmung von Erich Kästners Satire „Fabian oder der Gang vor die Hunde“ aus dem Jahr 1931 mit Tom Schilling in der Hauptrolle an; und Regisseurin Maria Speth präsentiert in der Doku „Herr Bachmann und seine Klasse“ das Porträt eines Lehrers.

Für die Franzosen gehen die versierte Filmemacherin Céline Sciamma mit dem Coming-of-Age-Film „Petite Maman“ und Xavier Beauvois mit „Albatros“ ins Rennen. Ebenfalls mit dabei ist der rumänische Regisseur Radu Jude, Gewinner des Silbernen Bären 20215. Sein neuester, etwas skurril anmutender Titel lautet „Bad Luck Banging or Loony Porn“ und erzählt vom gegenwärtigen Rumänien. Auch der neue Film des Südkoreaners Hong Sangsoo darf nicht fehlen, dafür gibt es keine amerikanischen Filme.

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