Jüdisches Museum bringt Hollywood nach Wien

Am 19. Oktober wird das Jüdische Museum in Wien wiedereröffnet. Die erste Ausstellung nach der Sanierung bringt ein bisschen Hollywood nach Wien.

Ende Jänner 2011 begannen die Umbau- bzw. Sanierungsarbeiten im Jüdischen Museum am
Standort Dorotheergasse im Palais Eskeles. Nun wird es mit einer der Ausstellung "Bigger Than Life - 100 Jahre Hollywood." wiedereröffnet. 

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Marilyn Monroe und Jane Russell (1953) Hollywood. Ein Stadtteil von Los Angeles und eine milliardenschwere Traumfabrik. Kaum eine Industrie machte im 20. Jahrhundert eine so steile Karriere, wie Hollywood und die Filmindustrie. Ebenfalls weckt kaum ein anderer Ortsname so viele Erwartungen und Phantasien wie eben Hollywood. Was jedoch kaum jemand kennt, ist die Geschichte hinter den Filmstudios. Alles begann mit ...

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Easy Rider (1969): Reanimation des Mythos des amerikanischen Westens. ... mit einer Gruppe junger mittel- und osteuropäischer Juden, die in den USA eine bessere Zukunft suchten. Unter ihnen war Adolph Zukor (Paramount), William Fox, Louis B. Mayer (MGM), Carl Laemmle (Universal) und die Warner Brothers, die Ende des 19. Jahrhunderts ...

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Inglourious Bastards (2009): Film als Symbol für Erinnerung und Wiederstand. ... auf überfüllten Flüchtlingsschiffen den Hafen von New York erreichten und zwei Jahrzehnte später Hollywood "erfanden". 
Die Ausstellung im Jüdischen Museum begibt sich auf die Spurensuche ...

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Der Baseball-Schläger des von Eli Roth gespielten Bear Jews aus dem Film "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino. Als "fiktive jüdische Angriffswaffe" ist er ein Symbol für eine neue Herangehensweise Hollywoods an die Jahre der Shoa. ... in eine der spannendsten globalen Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt, wie Hollywood die Ankunft der österreichischen und deutschen Flüchtlinge in den 1930er Jahren, der goldenen Ära Hollywoods, deutet und in Bilder fasst. Gleichzeitig ...

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Ein Plakat zum Film Inglourious Basterds ... analysiert "Bigger Than Life" die anfangs zögerliche Anti-Nazi-Propaganda und die Versuche, ...

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Charlie Chaplin im Film "The Immigrant", 1917. Chaplin wurde wegen seiner Einwanderer-Darstellungen sowohl von Juden als auch Nichtjuden für einen Juden gehalten.  Charlie Chaplin, Edna Purviance, Kitty Bradbury (v.l.). ... die Hollywood unternahm, um das Unfassbare des Holocaust fassbar zu machen.

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Jüdische Identitäten im Film: Woody Allen machte den jüdischen New Yorker Intellektuellen in den 70er Jahren als "Stadtneurotiker" zum Filmthema. 
Woody Allen und Diane Keaton 1977. Die Ausstellung im Jüdischen Museum führt auch hinter die Kulissen der Traumfabrik. Zu sehen sind ...

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Marilyn Monroe und Jane Russell vor Sid Grauman’s Chinese Theatre am Hollywood Boulevard, 1953
Syd Grauman, Erbauer des berühmten Chinese Theater war der Erfinder zahlreicher Hollywood Rituale, u.a. die Sternen der Stars am Hollywood Boulevard und die in den Himmel strahlenden bewegten Scheinwerfer. ... wesentliche Filme, riesige, bisher noch nie gezeigte Filmplakate aus der Stummfilmzeit und überraschende Exponate: ...

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Hattie McDaniel und Vivien Leigh in "Gone With The Wind" (1939). ... Von einer silbernen Zigarrenbox des Kettenrauchers und Paramount-Gründers Adolph Zukor über ...

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"Gone with the Wind" (1939): "Atlanta brennt" noch vor dem Drehbeginn. ...  einen Sessel aus Rick’s Café ...

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Casablanca (1942): Weyls Ausstattung von Ricks Café (SW) und das Originalobjekt des Films. ...  Americain aus dem Film "Casablanca" bis hin ...

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Casablanca (1942): Weyls Ausstattung von Ricks Café und das Originalobjekt des Films. ...  zu Kostüm- und Architekturentwürfen für den ersten Blockbuster der Geschichte "Vom Winde verweht".

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Casting für die Titelrolle des Films "The Diary of Anne Frank" in Berlin. Casting Director Owen McLean inmitten von Anwärterinnen auf die Titelrolle, 1958. Der in Wien geborene Produzent Eric Pleskow, Präsident der Viennale, leiht dem Museum die drei wichtigsten seiner insgesamt vierzehn Oscars, ...

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Theda Bara als Cleopatra, 1917. Theda Bara wurde von William Fox entdeckt und wurde der erste Vamp im Stummfilm. Sie kam als Theodosia Burr Goodman in Cincinnati als Tochter eines jüdischen Schneiders zur Welt. Das Studio erfand ihre Biografie neu: Sie war Tochter eines französischen Künstlers und einer arabischen Prinzessin, ihr Name ein Anagramm von Arab Death. ... die er für Filme wie "Einer flog über das Kuckucknest" (1975), "Rocky" (1976), und "Der Stadtneurotiker" (1977) gewonnen hat.

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Der spätere Produzent Adoph Zukor (Gründer von Paramout) während seiner ersten Karriere als Pelzhändler, ca. 1903. Zusammen mit dem Jüdischen Museum zeigt das Filmmuseum Wien von 20. Jänner bis 8. Februar 2012 die Retrospektive "Hall of Mirrors. Hollywood über Hollywood, 1950-1962". Im Rahmen von diesem ...

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Adolph Zukor (Paramount) dreißig Jahre später mit seinem Star Mae West. Während der Dreharbeiten zu "I’m no Angel" (1933). ... "Spiegelkabinett" zeigt das Filmmuseum zwanzig filmische Beispiele, in denen sich Hollywood einer Selbstreflexion unterzieht bzw. in den 1950er Jahren selbst unterzogen hat. Gerade in dieser Zeit ...

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Postkarte aus der neueröffneten Universal City, nach 1915. ... entdeckte Hollywood ein neues Thema: sich selbst. Dieses Thema wurde in verschiedene Genres und Geschichten verpackt. Zum Beispiel als grandioses Musical ("Singing in the Rain", "A Star is Born"), ...

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Plakat für den Film Casablanca (1942). ... als Film Noir ("Sunset Boulevard", "In a Lonely Place"), als glühendes Melodram ("The Bad and the Beautiful", "Die barfüßige Gräfin"), und sogar als psychologischen Horrorfilm ("Whatever Happened to Baby Jane").

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Die von den Brüdern Warner gestifteten Wandgemälde im Wilshire Boulevard Temple. "BIGGER THAN LIFE
100 Jahre Hollywood. Eine jüdische Erfahrung"
19. Oktober 2011 - 15. April 2012 
Palais Eskeles, Wien

"Hall of Mirrors. Hollywood über Hollywood, 1950-1962"
20. Jänner bis 8. Februar 2012
Filmmuseum Wien

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Die Traumlandschaft des Hillcrest Country Clubs und sein Ausblick auf Hollywood.

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(KURIER.at / moe) Erstellt am
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