Im KURIER.at-Chat: Thomas Stipsits

In "Bauernschach" spielt Thomas Stipsits nicht nur unzählige skurrile Rollen, er packt auch die Gitarre aus und lässt Austropopper wie Ambros, Danzer, Cornelius und STS gegeneinander antreten.
Foto: Niedermair

Kabarettist Thomas Stipsits ist der halboffizielle Repräsentant des Burgenlands in der heimischen Kabarettszene. Am 9.12. stellte er sich dem KURIER.at-Chat.

Er ist ein wandelnder Burgenländerwitz, obwohl er eigentlich in der Steiermark aufgewachsen ist: Thomas Stipsits. In seinen Kabarettprogrammen, die mittlerweile bereits auf Monate hinaus ausverkauft sind, mischt der 27-Jährige allgemeingültige Themen mit österreichischem Lokalkolorit.

Sein erstes Programm "Erbarmungslos" ist eine Art "Pulp Fiction"-Story und ist in der neuen Staffel der KURIER-Edition "Best Of Kabarett" enthalten.
In "Griechenland" ließ Stipsits gleich die gesamte griechische Götterwelt antreten und musste als "Stipsitsbua" die zwölf Prüfungen des Herakles bestehen, in "Cosa Nostra" lauerte das Böse in Form von Stinatzer Mafiosi in einem burgenländischen Gartengeschäft.

In seinem neuen Programm "Bauernschach" will sich Stipsits ein Haus zulegen, muss sich aber u.a. mit einem knorrigen Tiroler Jäger, einem kiffenden Religionslehrer und einem Jesus mit holländischem Akzent beschäftigen. Darüber hinaus schwebt der unheimliche Geist des verstorbenen Vorbesitzers - eines russischen Schachgroßmeisters - durch das Haus, der mit dem Teufel persönlich eine finale Schachpartei gespielt haben soll.

Running Gags

Seine Running Gags, ein Freibad in Stinatz (sein Wohnort) bauen zu wollen und den radebrechenden Unteroffizier Steinschleifer (siehe Video), hat er mittlerweile auf Eis gelegt. Seinem schon typischen Stipsits-Stil, eine Unzahl an verschiedenen Charakteren in irrwitzig schnellem Wechsel auf die Bühne zu bringen, bleibt er allerdings treu. Ebenso seinen Musikparodien, die sich in "Bauernschach" in einen Battle sämtlicher Austropop-Größen auswachsen.

Funk, Fernsehen und Flucht

In "Bauernschach" spielt Thomas Stipsits nicht nur unzählige skurrile Rollen, er packt auch die Gitarre aus und lässt Austropopper wie Ambros, Danzer, Cornelius und STS gegeneinander antreten. Foto: Niedermair In "Bauernschach" spielt Thomas Stipsits nicht nur unzählige skurrile Rollen, er packt auch die Gitarre aus und lässt Austropopper wie Ambros, Danzer, Cornelius und STS gegeneinander antreten.

Im Fernsehen tritt Stipsits seit diesem Jahr immer mehr in Erscheinung. Er spielte eine Nebenrolle in "FC Rückpass", hatte Gastauftritte in "Dorfers Donnerstalk" und spielte eine Hauptrolle in der Comedy-Serie "Burgenland ist überall" - vom schlitzohrigen Bürgermeister bis zum holländischen Experten für eh nix.

Gemeinsam mit den Kabarettistenkollegen Klaus Eckel, Pepi Hopf und O. Lendl ist Stipsits auch in der Boulevard-Komödie "Männerhort" u.a. im Theater Akzent zu sehen. Auf der Flucht vor ihren einkaufswütigen Ehefrauen verbergen sich darin drei Männer im ehemaligen Heizungskeller eines Einkaufscenters.

Den Verlauf des KURIER.at-Chat können Sie im Link unten verfolgen.

(KURIER.at) Erstellt am
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