Festival "steirischer herbst": Wenn die Kunst Auswege bietet

Von Grupa Ee und Peter Schloss: das Besucherzentrum des „steirischen herbstes“ - in einer ehemaligen DM-Filiale
Der steirische herbst sucht „The Way Out“: Er interveniert im öffentlichen Raum - und erinnert auch an glorreiche Zeiten

Wenn ein Festival in Zeiten der Pandemie schon Monate in Vorhinein durchgeplant sein muss, liegt der Ausweg nahe, den der steirische herbst heuer beschritt: Er nimmt „The Way Out“ – und findet vornehmlich im öffentlichen Raum statt.

Er besinnt sich damit auf seine Tugenden. Denn gerade im öffentlichen Raum vermochte der herbst, 1967 gegründet, für Erregung zu sorgen. Etwa mit Plakaten von Karl Neubacher – oder 1988 mit dem von Hans Haacke rekonstruierten NS-Obelisken „Und Ihr habt doch gesiegt“.

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