Bei Tarantino wird verbal scharf geschossen

django unchained
Foto: rts Jamie Foxx und Leonardo di Caprio in "Django Unchained"

Während in Deutschland der Streit um die Streichung des Wortes "Neger" in Kinderbüchern entbrannt ist, ist in Tarantinos neuem Film Political Correctness kein Thema.

Ein Angriff auf Kulturgüter oder schlichtweg diskriminierend? In Deutschland ist man sich uneins darüber, ob Worte wie "Neger" oder "Zigeuner" aus den Neuauflagen von Kinderbüchern entfernt werden sollen. In Quentin Tarantinos neuem Film "Django Unchained" scheint der inflationäre Gebrauch des Wortes "Nigger" hingegen kein Problem zu sein. Als politisch korrekter Mensch fühlt man sich da schon gelegentlich ein bisschen unwohl. In einem Interview konterte der Kultregisseur jedoch: "Wenn du einen Film über Sklaverei machst, dann wirst du einige Dinge hören und sehen, die hässlich sind."

Die Filme von Quentin Tarantino sind zweifelsohne blutrünstig und nicht gerade politisch korrekt. Aber der Kultregisseur, der für das Drehbuch zu "Django Unchained" mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde, ist berühmt für seinen zielsicheren Umgang mit Sprache und seine gepfefferten Dialoge.

Die besten Sprüche aus "Django Unchained" 

SCHEDLS FILMSCHAU: "Django Unchained"

Der mit Spannung erwartete neue Tarantino kommt nun endlich auch in Österreich ins Kino. Franco "Nero" Schedl hat ihn sich vorab angesehen und war begeistert!

(Kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?