Die neue Simpl-Revue: FPÖ zum Hofer-Preis, und Kurz beim Gesangscontest

Hier gibt es nichts zu sehen: Ariana Schirasi-Fard und Julian Loidl bei einem Sketch.
"Krone der Erschöpfung" im Theater im Park bietet unterhaltsames Lockdown-Resümee mit bissig-politischen Kommentaren und großer Spielfreude.

„Wir müssen uns endlich erholen“, steht im Begleittext zur neuen Simpl-Revue "Krone der Erschöpfung", die am Freitagabend im Theater im Park Premiere feierte. Es ist das zweite Programm von (und mit) Michael Niavarani. Mit deshalb, weil er sich (zumindest bei der Premiere) mehrmals auf der Bühne zeigte. Der wahrscheinlich beliebteste Komödiant des Landes und seit 2019 auch Chef des ehrwürdigen Wiener Kabaretts Simpl hat Angst, Angst, dass sich herausstellen könnte, dass von der ganzen Partie ausgerechnet H. C. Strache der einzige Anständige war. 

Er mache sich aktuell auch Sorgen um die ÖVP, die müsse man ja vor diesen Türkisen schützen; vor diesen ganzen Chatprotokollen, Postenschacherein; diesem Finanzminister, der sich an nichts erinnern kann, also ständig alles "verblümelt". 

Und was hat es eigentlich mit den ganzen „Dick Pics“ auf sich, fragt sich Niavarani: „Anfangs habe ich mir gedacht, das sind Fotos von mir“, sagt er, präsentiert seine stolze Pandemie-Wampe und erntet dafür Lacher und Beifall.

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