Die Kunst der Zwischenkriegszeit und ihre Echos in der Gegenwart

Die Kunst der Zwischenkriegszeit und ihre Echos in der Gegenwart
Die Schau „Menschheitsdämmerung“ in Klagenfurt aktualisiert Malerei der Zeit von 1918 bis 1938 – ein Beispiel gelungener Kooperation von Museen

Die Kunst, die in Österreich zwischen den Weltkriegen entstand, ist meist von einer feinen Staubschicht überzogen: Das Mondäne der Klimt-Ära ist aus ihr entwichen, die Innovationen von Picasso und Cézanne scheinen sich mit gehöriger Verspätung breitzumachen, die Motive – mit Akten, Damenbildnissen, Landschaften – zeugen von einem traditionellen Verständnis des Künstlerseins in explizit männlicher Form.

Dennoch ist in jener Epoche, in der sich Österreich in neuer Form zu finden suchte, die DNA heimischer Kunst zu finden, in all ihrer Vielfalt und Widersprüchlichkeit. Dies herauszuarbeiten, gelingt der Schau „Menschheitsdämmerung“, die bis 19. Februar im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) sowie im jüngst neu eröffneten Kärnten Museum in Klagenfurt zu sehen ist.

Kommentare