"Dialogues des Carmelites" an der Staatsoper: Zahme Bilder, intensive Musik

++ HANDOUT ++ FOTOPROBE: "DIALOGUES DES CARMÉLITES" AN DER WIENER STAATSOPER
Erste Inszenierung der Poulenc-Oper nach fast 60 Jahren an der Wiener Staatsoper.

Musikalisch weitgehend überzeugend,  szenisch bieder, brav und auch verwirrend  - mit "Dialogues des Carmelites" ist die einzige abendfüllende Oper von Francis Poulenc nach fast 60 (!) Jahren wieder im Haus am Ring zu sehen und vor allem zu hören.

1959, zwei Jahre nach der Uraufführung in Mailand - dort damals in italienischer Sprache  - brachte Dirigent und Opernchef Herbert von Karajan dieses Meisterwerk an die Wiener Staatsoper. In deutscher Sprache. Mit Karajans Abgang aus Wien verschwanden auch die Karmelitinnen.

Höchste Zeit also für eine Neuproduktion, wobei die Inszenierung des Werkes von Robert Carsen im Theater an der Wien  aus dem Jahr 2008 vielen Opernfreunden in ihrer radikalen Dringlichkeit wohl unvergessen ist. Dringlich ist in der Regie von Magdalena Fuchsberger in der Staatsoper eher wenig.

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