Der Filmstadt New York auf der Spur

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Foto: Christopher Moloney

Bei seinen Spaziergängen durch New York entdeckt der Fotograf Christopher Moloney täglich neue Filmschauplätze. In seiner Fotoserie konfrontiert er die Orte mit der Realität.

Der in New York lebende Journalist und Fotograf Christopher Moloney spaziert fast täglich durch den Central Park. Eines Tages fällt ihm auf, dass er permanent an Schauplätzen von den unterschiedlichsten Filmen vorbeikommt und beginnt mit seinem Projekt FILMography, bei dem er ausgedruckte Filmstills in ihrem realen Ambiente fotografiert. Heraus kam eine unterhaltsame Fotoserie, bei der Filmfreaks und New-York-Liebhaber vermutlich gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Moloney sprach mit uns im Interview über seine Aufenthalte in Wien, Tichy-Eis und wie sich New York im Laufe der Zeit verändert hat. Das ausführliche Interview finden Sie unterhalb der Fotostrecke.

Die Bilder von Christopher Moloney

Kevin - Allein in New York (1992) Spider-Man 3 (2007) Weil es Dich gibt (2001) Family Man - Eine himmlische Entscheidung (2000) Frühstück bei Tiffany (1961) Freunde mit gewissen Vorzügen (2011) Kevin - Allein in New York (1992) Der Liebe verfallen (1984) mit einer ganz jungen Meryl Streep (links). Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein (2003) mit der verstorbenen Brittany Murphy. Harry und Sally (1989) Drei Männer und eine kleine Lady (1990) Mensch, Dave! (2008) e-m@il für Dich (1998) American Psycho (2000) Ein Mann für eine Saison (2005) Wall Street: Geld schläft nicht (2010) Marvel's The Avengers (2012) Frühstück bei Tiffany (1961) Stirb langsam - Jetzt erst recht (1995) Men in Black 2 (2002) Die Royal Tenenbaums (2001) Shaft (1971)
Interview

Christopher Moloney

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Foto: Christopher Moloney

Wie sind Sie auf die Idee zu dieser Fotoserie gekommen?
Ich spaziere jeden Tag an zig Filmlocations vorbei - bekannte und weniger bekannte. Ich habe bereits mehr als 250 Filmszenen nachgestellt. Manchmal spüre ich die Locations auf, dann wieder komme ich zufällig an Orten vorbei, die ich wiedererkenne und komme dann mit einem Foto aus dem Film zurück.

Wie einfach ist es, diese wieder zu erkennen?
Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sich Filmschauplätze aus den 1940ern und 1950ern nicht allzu sehr verändert haben. Jene aus neueren Filmen sind hingegen fast nicht wieder zu erkennen.

In wieweit hat sich New York in den letzten Jahren verändert?
New York verändert sich vor allem aus der Sicht unterschiedlicher Regisseure. Man kann sehen, wie sehr Woody Allen, Martin Scorsese oder Spike Lee ihre Stadt lieben. Dennoch ist es schwer zu glauben, dass es in ihren Filmen um dieselbe Stadt geht.

Sie haben einen persönlichen Bezug zu Österreich...
Ich war schon öfter in Österreich. Während meiner Schulzeit verbrachte ich zwei Austausch-Aufenthalte in Wien. Ich verbrachte mehrere Wochen bei einer österreichischen Familie und ging da am Laaer Berg zur Schule. Rückblickend war es auch dort, dass ich mich für Filmlocations zu interessieren begann. In dieser Zeit sah ich "Before Sunrise" und verbrachte den gesamten nächsten Tag damit, die Orte aus dem Film zu suchen.

Was verbinden Sie mit Wien?
Ich liebe Österreich. Wien ist eine der besten Städte der Welt. Mit Wien verbinde ich Leben, Lernen und Tichy-Eis.

Fotografieren Sie nur in New York?
Diesen Sommer war ich in Asien bei der Hochzeit von meinem österreichischen Austauschstudenten, der nun dort lebt, und habe auch dort ein paar Filmszenen nachgestellt.

Was ist Ihr Lieblingsfilm?
Ferris Buellers "Day Off".
 

Zur Person

Der kanadische Autor, Journalist und Fotograf Christopher Moloney (35) wurde in Ontario (Nähe Toronto) geboren und lebt bereits seit 12 Jahren in New York. Zur Zeit arbeitet er als Nachrichtenredakteur bei CNN.
 

Mehr Bilder von Christopher Moloney finden Sie hier.

(Kurier) Erstellt am
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