© Constantinfilm

Kultur
10/09/2020

Constantin traut sich: "Kaiserschmarrndrama" startet im November

Die neueste Verfilmung der Eberhofer-Krimis kommt am 12. November in ganz Deutschland und Österreich in die Kinos.

von Peter Temel

„Dampfnudelblues“, „Grießnockerlaffäre“ oder „Sauerkrautkoma“: Die Verfilmungen der Rita-Falk-Krimis haben nicht nur Kultstatus, sie sind auch an den Kinokassen höchst erfolgreich. "Leberkäsjunkie" erreichte im Vorjahr insgesamt 1,2 Millionen Besucher.

In diesem August hätte der bayerische Dorfpolizist Franz Eberhofer bereits zum siebenten Mal in den Kinos ermitteln sollen. Aber an einen regulären Kinostart für "Kaiserschmarrndrama" war nicht zu denken. Die Hygienevorgaben aufgrund der Corona-Krise sorgten, wie bei so vielen anderen potenziellen Kassenschlagern für eine Verschiebung. 

Halb volle Säle

Diesen Herbst müssen die Kinos weiterhin auf große Blockbuster wie den neuen "James Bond" mit Daniel Craig warten. Der Start wurde erst kürzlich vom November auf den kommenden April verschoben. Für Filmverleiher ist es einfach wenig interessant, ihre Filme vor oft nicht einmal halb vollen Sälen zu zeigen.

Doch die Constantin Film hat sich nun dazu entschlossen, die neue Eberhofer-Krimikomödie in Deutschland bundesweit in die Kinos zu bringen. Auch in Österreich soll der Film am 12. November starten.

 

Co-Ermittler im Rollstuhl

Zum Inhalt des Films vermerkt die Constantin Film: Die Idylle des niederbayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) ist in Gefahr. Das liegt weniger daran, dass das dorfbekannte Webcam-Girl ermordet wurde – diesen Fall geht der Franz mit der gewohnten Tiefenentspanntheit an. Ausgerechnet jetzt sitzt sein aufdringlicher, aber stets hilfreicher Co-Ermittler Rudi (Simon Schwarz) nach einem Unfall im Rollstuhl und gibt natürlich Franz die Schuld dafür. Als Rudi sich dann auch noch auf dem Hof einnistet und eine Rundumbetreuung von Franz erwartet, ziehen erste dunkle Wolken im Paradies auf.

Richtig bedroht wird Eberhofers Ruhe aber durch Dauerfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff), die sich mit Franz‘ verhasstem Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) verbündet hat, um neben dem Hof ein Doppelfamilienhaus mit Gemeinschaftssauna zu bauen – was auch Papa Eberhofer gehörig gegen den Strich geht. Und als wäre das Dorfleben mit einer rebellischen Motorradgang und Marihuana-Fleischpflanzerln nicht schon bunt genug, muss Franz auch noch entdecken, dass seine Freunde Simmerl (Stephan Zinner) und Flötzinger (Daniel Christensen) Stammkunden beim Mordopfer waren.

In weiteren Rollen sind Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Sigi Zimmerschied, Max Schmidt, Nora Waldstätten, Maria Hofstätter und Michael Ostrowski zu sehen. Als Gäste werden Christine Neubauer und Willy Astor angekündigt, Regie führte Ed Herzog

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