Camo & Krooked: „Schnitzelpower“ für die Tanzfläche

Camo & Krooked: „Schnitzelpower“ für die Tanzfläche
Das österreichische Duo bespielt seit Jahren die internationale Drum and Bass-Szene. Ein Gespräch über einen Sound, den die beiden als „Einstiegsdroge in die elektronische Musik" bezeichnen.

Der aus Salzburg stammende Reinhard Rietsch alias Camo und der in Lilienfeld aufgewachsene Markus Wagner alias Krooked sind aus der internationalen Drum and Bass-Szene nicht mehr wegzudenken. Seit über zehn Jahren wird das in Wien ansässige Duo für ihren musikalischen Output in einem Bereich der elektronischen Musik gefeiert, der sich in den 90er-Jahren in England entwickelt hat. Seither genießt Drum and Bass neben Techno und House ein Schattendasein, weil sich die Musik aufgrund der Energie und Rohheit, die sie in sich trägt, der Massentauglichkeit entzieht: Die Beats werden dabei gerne auf über 170 Schläge pro Minute beschleunigt. Da können viele nicht mit.

Diese energetische Musik wird auch hauptsächlich für den Dancefloor produziert. Diesen bespielen Camo & Krooked seit Jahren sehr erfolgreich mit ihren Tracks. Dabei wählen sie gerne einen innovativen Zugang, reizen die Genregrenzen aus. Zurzeit stellen sie sich einer neuen musikalischen Challenge: Sie arbeiten gerade mit dem Komponisten Christian Kolonovits und dem Max Steiner Orchester an einer Show mit dem Titel „Red Bull Symphonic“, die sie am 1. und 2. Februar im Wiener Konzerthaus vorstellen werden. Darüber zu reden, wäre noch zu früh. Andere Fragen konnten Sie dem KURIER aber beantworten.

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