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Anschobers Wunschtraum von einer geretteten Welt

Der ehemalige Gesundheitsminister blickt in die Zukunft.
Ein Mann mit Brille und blauem Anzug blickt in die Kamera.

Im Jahr 2040 erwacht der 80-jährige Rudolf Anschober in einer Stadt, die gerade noch vor der Klima-Apokalypse gerettet wurde. Der Mensch fährt Rad und „Klimavertriebene“ dürfen via „ClimateCard“ nach Österreich. Allerorts Solarpanels, Wärmepumpen und freundliche, syrische Bäcker. Das letzte Gräuel: Rassisten.

In „Wie wie wir uns die Zukunft zurückholen“ rechnet der ehemalige Gesundheitsminister mit „Klimasaboteuren“ und „Turbokapitalisten“ ab. Trotz dieser Widersacher gelingt die Wende in der Klimapolitik. Startschuss: Bereits 2025, bei einer Klimakonferenz der UNO. Diese beschließt völkerrechtsverbindliche Grundlagen für den Klimaschutz. Im Jahr darauf heizt ein „Schwarzer Sommer“ – verheerende Hitze mit Temperaturrekorden und Wassermangel – das Umdenken an. Dürre, Ernteausfälle, Unwetter: Die Not erzeugt politische Zwänge.

Anschober versucht sich als zweckoptimistischer Nostradamus. Folgende Vorhersage sei gestattet: Die meisten seiner Ausführungen werden Fiktion bleiben.

Das Buchcover von Rudi Anschobers „Wie wir uns die Zukunft zurückholen“ zeigt den Autor vor einer Stadtlandschaft.

Rudolf Anschober: „Wie wir uns die Zukunft zurückholen“, Brandstätter, 208 S., 25 Euro

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