epa03538439 Russian soprano Anna Netrebko cheers to the audience after a concert at Laeiszhalle in Hamburg, Germany, 15 January 2013. The opera couple Anna Netrebko and Erwin Schrott performed works by Mozart, Rossini and Gershwin with the Hamburg Symphony Orchestra conducted by Claudio Vandelli. EPA/CHRISTIAN CHARISIUS

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Superstar
08/05/2013

Ersehnte Rückkehr an die Salzach

Anna Netrebko ist vier Mal bei den Festspielen zu erleben.

von Peter Jarolin

Eine szenische Produktion bei den Salzburger Festspielen? Leider, nein! Das hat der Terminkalender von Anna Netrebko dann doch nicht zugelassen. Doch was wäre das Festival ohne die russisch-österreichische Sopranistin?

Also ist der Superstar der Klassik doch an der Salzach zu erleben. Drei Mal singt Netrebko konzertant die Titelpartie in Giuseppe Verdis „Giovanna d’Arco“ in der Felsenreitschule. Dabei ist sie in überaus prominenter Gesellschaft. Denn auch Opernlegende Plácido Domingo hat sich – so heißt es – von seiner unlängst erlittenen Lungenembolie erholt – und soll mitwirken. Dazu kommen Francesco Meli, Roberto Tagliavini sowie Johannes Dunz.

Paolo Carignani, der erst unlängst bei den Münchner Opernfestspielen einen großen Erfolg mit Verdis „Il Trovatore“ verbuchen konnte, steht am Pult des Münchner Rundfunkorchesters. Ebenso zu hören: Der Philharmonia Choir Wien. Karten für die Aufführungen am 6., 10. und 13. August gibt es offiziell natürlich keine mehr.

Fachwechsel

Wer Netrebko dennoch (zumindest auszugsweise) als Giovanna d’Arco hören will, sei auf ihre neue CD verwiesen. Ende nächster Woche erscheint Netrebkos neues Album (DG). Es trägt den simplen Titel „Verdi“ und belegt auch den allmählichen Fachwechsel der Diva.

So ist Netrebko hier als Giovanna d’Arco, als Verdis „Lady Macbeth“ (die Rolle wird sie 2014 in München erstmals singen) sowie mit „Don Carlo“, der „Sizilianischen Vesper“ und dem „Trovatore“ zu erleben.

Und noch eine Premiere gibt es: Am 18. August ist Netrebko als Solistin im „War Requiem“ von Benjamin Britten im Großen Festspielhaus zu hören. Antonio Pappano leitet das Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Weitere Solisten sind Tenor Ian Bostridge und Starbariton Thomas Hampson.

Der ORF zeichnet dieses Konzert auf (Sendetermin gegen Ende des Jahres); auch eine CD soll auf den Markt kommen.

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