Albertina Klosterneuburg: Ein Ausflug und zugleich eine Heimkehr

Albertina Klosterneuburg: Ein Ausflug und zugleich eine Heimkehr
Vor der Eröffnung konnte der KURIER erste Einblicke in das neu belebte Museum gewinnen. Mit neuer Raumordnung wurde viel Platz für großformatige Kunst geschaffen

„Wir schaffen das.“ Mit dem Merkel-Zitat empfängt Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder den KURIER am Eingang des Museumsgebäudes, an dem noch der Schriftzug „Essl Museum“ prangt. Am 9. April soll hier die „Albertina Klosterneuburg“ den Publikumsbetrieb aufnehmen – die Verwunderung darüber, dass beim Lokalaugenschein noch immer so viele Gerüste und Hebebühnen im Außenbereich stehen und der Empfangsbereich eine große Baustelle ist, ist dem Museumschef nicht entgangen.

Im Jänner 2023 hatte Schröder die Pläne zur Wiedereröffnung des Hauses, das von 1999 bis 2016 als Privatmuseum des Unternehmerpaares Agnes und Karlheinz Essl geführt worden war, erstmals in einem KURIER-Interview ventiliert. Der Weg zur Umsetzung war aber holprig – sechs Monate, so Schröder, sei das Projekt zwischenzeitlich auf Eis gelegen. „Wir holen jetzt diese sechs Monate in zwei Monaten ein.“

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