Kolumnen
12/27/2021

Zwischen den Jahren

Vielleicht ist jetzt Zeit, in Ruhe nachzudenken.

von Guido Tartarotti

Vom groĂźen, traurigen  Komiker Karl Valentin – den man ĂĽbrigens mit V spricht, nicht mit W – ist der schöne Satz ĂĽberliefert: Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger.

In Österreich gibt es den Begriff der „Zeit zwischen den Jahren“: Wann genau die ist, weiß niemand – irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr, manche sagen auch, zwischen Weihnachten und Dreikönig.

Dahinter steckt ein interessanter Gedanke: Dass die Zeit eine Pause braucht, um auszuschlafen. Dass die Zeit eine Zeit kennt, in der sie keine Lust hat, zu arbeiten und zu vergehen. (In dieser Zeit könnte man auf die Skipisten gehen und dort all die Hundertstel einsammeln, die von Rennläufern „liegen gelassen“ wurden.)

Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, einmal in Ruhe nachzudenken. Ăśber sich selbst, zum Beispiel. Und ĂĽber all die Menschen, die auch jetzt unermĂĽdlich arbeiten, damit das Land funktioniert und Kranke gepflegt werden.

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