Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

WM-Special "Seitenwechsel": Wo der Musikantenstadl vor Maradona lag

Roman Mählich kam ohne Ärmel, dafür mit Selbstironie. Nur beim Humorvergleich mit den heutigen ÖFB-Stars wurde er ernst: „Wir waren damals auch eine lustige Truppe.“
Sechs Personen posieren lachend in einem bunt dekorierten Fernsehstudio, ein Ball schwebt in der Luft.

Wenn man heute ins Fernsehen will, geht ohne Selbstironie gar nichts. Umso mehr gilt das für Auftritte bei Christoph Grissemann, der beim WM-Special „Seitenwechsel“ ohne Dirk Stermann übrigens weit besser gelaunt wirkte als sonst. 

Vielleicht lag es an Co-Moderator Herbert Prohaska. Der wurde zwar nicht mit Dativ und Akkusativ gehäkerlt, allerdings wurde der austro-argentinische Schlagerstar Semino Rossi als wahrer „Schneckerl“ bezeichnet. Das mit der Lockenpracht sei bei Prohaska vorbei, meinte Rossi, der aber auch übre seine eigenen Deutschkenntnisse scherzte.

Für Alina Zellhofer wiederum wurde ein Video, in dem sie eine Bierdusche ereilte, eingespielt, für den seltsamerweise ärmellos gekleideten Roman Mählich ein Video, in dem ihn Rainer Pariasek liebevoll „Trottel“ nannte. Über Linksfüßerin Angelika Niedetzky hieß es, sie habe „zwei linke Füße“. 

Und dann wollte Grissemann wissen, wo mehr Koks im Spiel war: Bei Maradona oder beim „Musikantenstadl“? 

„Musikantenstadl war eine große Numero“, sagte Rossi und erntete wieder viele Lacher.

Schlager macht offenbar lustig.

Ein Mann im Anzug schießt einen Fußball durch ein Loch in einer TV-Studioszene.

Kommentare