Fernsehgesichter

Mitunter dachte man bei "Willkommen Österreich" an eine paradoxe Intervention – oder daran, dass da eventuell „Winterspritzer“ im Spiel waren.
Fünf lachende Personen sitzen und posieren gemeinsam in einem gemütlichen Fernsehstudio.

Die Helden der Netflix-Serie „Crooks“, Frederick Lau und Christoph Krutzler, konnten bei „Willkommen Österreich“ ungehemmt dermaßen überdreht hin- und herplaudern, dass man mitunter an eine paradoxe Intervention dachte – oder daran, dass da eventuell „Winterspritzer“ im Spiel waren, von denen einer on stage der neuen Ö3-„Wecker“-Stimme Anna Kratki eingeschenkt worden ist. 

Die Radiomoderatorin bekam wesentlich härtere Fragen, aber auch die nach der Namensähnlichkeit zum Ex-ORF-Topverdiener – konterte sie mit gnadenloser Sympathie. Auch auf die Aussage, dass sie „eigentlich ein Fernsehgesicht“ habe, reagierte sie souverän. Wobei Grissemann – als Fernsehgesicht – per Gag relativierte: „Das ist kein Kompliment!“ 

Das frühe Aufstehen falle ihr, als Morgenmuffel, jedenfalls schwer. „Ich glaube, es gibt niemanden, der gerne um 2.50 Uhr aufsteht“, landete sie einen weiteren Punkt. 

Das lässt sich nun wirklich nicht relativieren.

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