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Jubiläumsstress

250 Jahre USA - und mehr History-Dokus, als man schauen kann. Warum Jahrestage dennoch eine gute Sache sind.
Michael Huber
People celebrate America 250 in Philadelphia

Jahrestage sind ein Segen und ein Fluch: Viele Medien bringen das Beste an den Start, das es zum Anlass zu erzählen gibt – und dann ist das Publikum damit maßlos überfordert.

Die zwei Universum-History-Dokus zum Thema „250 Jahre US-Unabhängigkeitserklärung“, die ORF 2 am gestrigen Freitag sendete, waren ja noch recht übersichtlich. Aber mit der sechsteiligen Doku von Ken Burns und dem zusätzlichen Angebot zum Thema in der Arte-Mediathek kann man sich eine Urlaubswoche lang beschäftigen. Dann hat man noch nicht die Dokus über Amerikas Naturlandschaften gesehen, mit denen 3 Sat heute, Samstag, sein Programm füllt.

Mein Reflex ist dann oft, Augen und Ohren zuzuklappen. Eigentlich aber bin ich dankbar für den Anlass, sich mit Dingen näher zu befassen. Über die Graf-Bobby-Filme zu Peter Alexanders 100. Geburtstag und die Doku zu „250 Jahre Albertina“ (am Sonntag) reden wir ein anderes Mal.

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