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In der Sprachbox von

Beim Telefonieren in Film und Serie gelten offenbar andere Regeln.
Nina Oberbucher

Gerne wird sich ja darüber aufgeregt, dass Menschen in Filmen oder Serien telefonieren und einfach auflegen, ohne sich zu verabschieden. Wobei man da sagen muss: Das hat der eine oder die andere in Momenten großer Emotion eventuell auch schon gemacht.

Viel unrealistischer ist aber ein anderes Detail aus der Welt der fernmündlichen Kommunikation: Dass ausnahmslos alle eine flotte Mailbox-Ansage zu haben scheinen.

Eine höchst wissenschaftliche Studie hat sich nun damit befasst (und dafür fünf Personen aus dem Telefonbuch kontaktiert: „Ich ruf dich kurz an, heb bitte nicht ab“ – „?“). Das Ergebnis: mehrere Varianten von „Du bist in der Sprachbox von“. Aber kein selbst eingesprochener Text. Mehr noch: Manche haben nicht einmal eine Mailbox. Wie man da nach dem zwanzigsten Läuten zerknirscht draufkommt, das sollte filmisch einmal ansprechend umgesetzt werden.

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