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Am Marktplatz versteigert

Die „Liebesg'schichten“ sind zurück.
Nina Oberbucher

Als Fernschauerin für diese Zeilen kommt man ab und zu in die Zwickmühle. Denn es ist natürlich praktisch, Sendungen vorab sehen zu können, um Interviews vorzubereiten oder eine TV-Kolumne zu schreiben. Nur bei den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ist das ganz blöd.

Weil sich das mit dem montäglichen Freundinnenabend spießt, bei dem die Kuppelshow geschaut und besprochen wird. Was also tun? Verraten, dass eine Kandidatin in der ersten Folge ankündigt, einen potenziell wachsenden Bauch des neuen Partners streng kontrollieren zu wollen? Oder überraschtes Schmunzeln vorgaukeln, wenn ein Bewerber berichtet, seine Mutter hätte ihn am liebsten bereits am Marktplatz versteigert?

Das Gute an den „Liebesg’schichten“: Man kann sich die rührenden bis heiteren Porträts problemlos mehrmals anschauen. Vor allem mit der richtigen Couch-Sitznachbarin.

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