Kolumnen
04/21/2020

Schäume

In Corona-Zeiten träumen wir mehr. Und absurder.

von Guido Tartarotti

Wir träumen derzeit mehr, sagen die Experten. Und wer, wenn nicht die, sollte es wissen? Das liegt einerseits daran, dass viele Menschen jetzt mehr schlafen, weil sie mehr Zeit dazu haben. Und weil sie auch mehr Zeit haben, über ihre Träume nachzudenken,
 erinnern sie sich auch besser daran.

Die Träume werden auch zunehmend merkwürdiger. So mancher träumt etwa davon, er sei ein Stück Bananenbrot und müsse, nur mit Klopapier bekleidet, in Begleitung eines Babyelefanten in einem Baumarkt „I Am From Austria“ singen. Andere träumen davon, endlich einmal etwas wahnsinnig Verbotenes zu machen, etwa einem Menschen, der nicht denselben Haushalt bewohnt, die Hand zu geben. Oder ein Theater zu besuchen.  Oder ohne Einkaufswagen im Supermarkt zu stehen.

Manche haben angeblich sogar den völlig absurden Traum geträumt, die ganze Welt sei wegen eines Virus lahmgelegt. Hoffentlich wachen die bald auf.

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