Pobacken

Welche Körperteile könnten wir zusammenhalten, um den dringend nötigen Zusammenhalt zu erreichen?
Birgit Braunrath

Birgit Braunrath

Es reicht. Das ewige „Abstand!“ klingt schon so abgestanden. Und Lockdown fühlt sich längst an wie Knockdown. Neue Strategien müssen endlich her. Einen bemerkenswerten strategischen Ansatz lieferte dieser Tage Lothar Wieler, der Leiter des Robert Koch-Instituts: „Wir müssen hier wirklich die Pobacken zusammenkneifen, und das machen wir auch, und dann können wir das runterbringen.“

Die österreichische Regierung scheint einen anderen Weg zu gehen. In der Lockdown-Pressekonferenz war weder von Pobacken, noch von Zusammenkneifen die Rede. Nur der Intensivmediziner Klaus Markstaller betonte beim Pressegespräch im Bundeskanzleramt das dringend nötige „Zusammenhalten“. Unklar blieb, welche Körperteile zusammengehalten werden sollen, um den erforderlichen Zusammenhalt zu erreichen.

KURIER-Karikaturist Michael Pammesberger hingegen sieht die Erfolgsstrategie nicht im Zusammenhalten, sondern im Entblößen der Pobacken - und zwar zur Impfvorbereitung. Bis dahin brauchen wir allerdings viel Lockdown-Sitzfleisch, während sich einige den ... Po aufreißen, damit Österreich nicht endgültig die Arschkarte zieht.

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