Kolumnen
07/29/2020

Der Meerberg

Der Urlauber von heute will sich nicht entscheiden müssen, sagen Experten. Am besten wäre ein Meer auf einem Gipfel.

von Guido Tartarotti

Der Tourist von heute will sich nicht mehr zwischen Berg oder Meer  entscheiden müssen, sagt der Tourismusforscher Peter Zellmann im KURIER-Interview. Zum Glück: Die Zeit der Schlichtung der Menschheit in Entweder-oder-Gruppen (Stadt oder Land? Bier oder Wein? Beatles oder Stones? Gabalier oder Helene Fischer?) ist  vorbei, heute darf man mehrere Dinge gleichzeitig mögen oder auch nicht mögen.

Der Berg, sagt der Experte, hat die Spielfelder herkömmlicher Vereine als Sportplatz ersetzt (vielleicht sollte man Fußballderbys auf Gipfel verlegen, wobei das mit den Abstandsregeln schwierig wird).  Und das Meer ist im Prinzip auch nichts anderes, nur nasser und niedriger.

Der moderne Urlauber will auch nicht mehr einfach nur urlauben (also in der Gegend herumsitzen und in die Sonne schauen), sondern Erlebnis.  Am besten wäre ein Meer auf einem Berggipfel, in dem man mit Wasserski Mountainbike fährt.

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