Überblick über die 88 Ständer jugendlicher Forscher_innen in der Halle in Dublin-Ballsbridge

© Heinz Wagner

Kiku
09/28/2018

Weitere Projekte vom 30. EUCYS in Dublin

Weitere 18 Projekte in Wort und Bild.

von Heinz Wagner

Der Kinder-KURIER konnte in den eineinhalb Tagen nicht mit den Jugendlichen aller 88 Projekte sprechen. Aber doch mit noch einigen meh als in dem Hauptartikel - hier in Fotos und Worten.

Daniel Zion Kang aus dem US-amerikanischen Guam hat einen speziellen Farbanstrich entwickelt. Dieser „verwandelt“ damit bemalte Flächen ...

... sozusagen zu kleinen Touch-Screens. Mit der aufgemalten Tastatur spielt er Musik wie auf einem Klavier, mit anderen steuert er Lampen und Lichtanlagen.

Eva Khukhashvili aus der georgischen Hauptstadt Tbilissi präsentierte eines der leider sehr wenigen Sozialwissenschafts-Projekte. Sie forschte auf dem Gebiet von Gewalt und ihrer Vorbeugung quer durch ...

... die Geschichte vom alten Ägypten bis ins 20. Jahrhundert. „Ob friedliche oder gewalttätige Zeiten oder Regionen, immer habe ich festgestellt, dass eine kritische Masse den Ausschlag gibt, ob sich Gesellschaft gerade in die eine oder andere Richtung entwickelt.“

Eine Fernbedienung via Internet für kleine Maschine entwickelten Nini Khundzakishvili und Tamar Mikeladze (Georgien) – und führen die Steuerung eines kleinen Roboters, der auf ein Blatt Papier zeichnet, was sie ihm über den Computer auftragen, direkt an ihrem Stand vor. „Vor allem haben wie diese Fernsteuerung über Internet ...

... für Labore gedacht, wenn Studierende keinen direkten Zugang zu einem Platz in einem Labor haben, können sie auch so arbeiten. Unsere Fernsteuerung kann auch nur mit Spracheingabe erfolgen, das hilft Menschen mit körperlich-motorischen Behinderungen.“

Licht in Ton umzuwandeln – das ist längst keine Hexerei mehr. Timián Áron Tassi aus Budapest (Ungarn) aber hatte sich vorgenommen, das auf einfach analoge Weise ...

... umsetzen zu wollen. „Damit Blinde Lichtsignale mit einem einfachen Umwandler hören können“, führt er eine Versuchsanordnung auf seinem Stand vor.

Wettervorhersagen nicht nur auf einer Karte zu zeigen, sondern in einem kleinen dreidimensionalen Simulator – das schuf Ahmed Bettaieb aus Nabeul (Tunesien) und zeigt es an seinem Stand vor. In dem Kunststoff-Quader...

... lässt er regnen oder hell leuchten – je nachdem, was an Wetter für die nächsten Stunden oder Tage angesagt wird. „Bei einem Sommercamp hab ich programmieren gelernt und dann hab ich mir diesen Simulator ausgedacht und gebaut“, erzählt er dem KiKu.

Auf eine völlig neuartige Methode, Straßen von Eis zu befreien, kam Molka Abid aus dem tunesischen Zaghouan und zeigt ein kleines symbolhaftes ...

... Modell. Statt mit Salz zu streuen, verlegt sich Schläuche bzw. Leitungen im Straßenboden mit Düsen und schickt erwärmtes Meerwasser durch.

Auf die Spur nach einem Algorithmus, der hinter dem Wachstum von Bäumen steckt, machte sich Filip Kučerák aus der Slowakei. Und er fand sie und programmierte dazu eine App, die er Trevo ...

... nennt. Damit simuliert er das Wachsen einzelner Bäume aber auch von Wäldern. „Ich kann auch eingeben, ob dort kleine oder große Tiere leben, wie die Sonne einfällt und so weiter“, und siehe da, auf der Projektionswand an seinem Stand sprießen die stilisierten Bäume vor sich hin.

Kyuhee Jo und Chaeyoung Lee aus Südkorea arbeite(te)n an einem Programm, das Stimmen und vor allem deren Veränderung schnell und leicht erkennt. In Zusammenarbeit mit medizinischem ...

... Fachpersonal und einem Altersheim wollen sie so mithelfen Verdacht auf Krankheiten wie Parkinson in einem noch viel früheren Stadium zu erkennen. „Da kann viel früher, oft schon bis zu neun Monate, als heute dann genauer untersucht werden, ob jemand diese Krankheit hat.“

Insekten als proteinreiche Nahrung – sowohl für Menschen als auch für Tiere – ist nichts ganz Neues. Aber João Maria Pinto Leite, Mário Jorge Queirós Ribeiro und Catarina Isabel Fonseca Brandão aus dem portugiesischen Oporto woll(t)en diese ...

... gesunde, nachhaltige und knusprige Nahrungs-Alternative am Beispiel von Heimchen bekannter machen. In einem eigenen Terrarium züchteten sie Heimchen – in Dublin durften sie dies nicht live in der Ausstellungshalle tun – ...

... zeigten aber das durchsichtige „Haus“, in dem sie’s in der Schule getan haben – gefüttert mit Keksbrösel, trockenem Brot usw. Und sie boten jenen, die es kosten wollten, schon zuvor gebratene Heimchen an.

Einer Aufgabe, die wahrscheinlich nur wenige verstehen – Ihr Reporter leider auch nicht wirklich – nahmen sich drei Studenten der deutschen Jakobsuni Bremen an: Vor mehr als 10 Jahren stellte das Mathe-Genie David Hilbert eine Liste höchst komplizierter Aufgaben vor, für einige postulierte er, gebe es gar keine Lösungen. ...

... Benedikt Stock, Abhik Pal und Marco David suchten sich eines dieser Beispiele, das vor fast 50 Jahren für unlösbar gehalten wurde. Diesen Beweis wiederholten sie nun mit einem neuen Computerprogramm namens Isabelle. ...

... „Wir hatten gut 5000 Programmzeilen und können sagen, es gab in der Beweisführung keine Fehler.“

Magnus-Effekt wird physikalisch das genannt, was Bananenschüsse oder Flatterbälle ermöglicht – dass geschossene oder geworfene Bälle auch die Flugrichtung verändern. Welchen Einfluss hat die Oberfläche beim Magnus-Effekt. Das untersuchten ...

... Gustav Olof Sidén, Alex Bocheng Alexander Hamben und Marve Vesterinnen aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Dabei ging es ihnen nicht so sehr um Ballsportarten, sondern etwa darum, ...

... zu ergründen, wie Energie gespart werden könnte, wenn sich Zylinder wie Rauchfänge auf Schiffen drehen würden und damit den Wind für die Vorwärtsbewegung nutzen könnten.

Carla Garcia Medina aus dem spanischen Gran Canaria tüftelte daran, mithilfe eines Computerprogramms die kürzestmögliche Route zu allen Sehenswürdigkeiten ihrer Heimatinsel ...

... zu berechnen. Nicht, weil sie schnellstmöglich alle abklappern wollte, „sondern damit Touristen möglichst wenig Treibstoff verbrauchen und so die Umwelt weniger schädigen.“

Staš Gruden und Matija Pečnik aus Slowenien wiesen mit der Messung von Sulfaten in Zwiebeln nach, was als altes Hausmittel ewig erprobt ist: Antibakterielle aber auch weniger bekannte Wirkungen.

Bienen und ihrer Ernährung widmeten sich Annija Kotova und Kārlis Emïls Vïtols aus der lettischen Hauptstadt Riga – und zeigen den Stadtplan ihrer Schule und der Umgebung. Jede einzelne ...

... Pflanze im Umkreis von 2,5 Kilometern haben sie fein säuberlich in den Plan eingezeichnet, Pollen analysiert und anschließend auch den Honig. Im sogenannten Lindenblütenhonig (der als solcher verkauft wurde) fanden sie nur 16,7% Honig aus Lindenblüten.

Rhea Malhotra hält das Modell eines Herzen in Händen, für viele überraschend klein – „aber normalerweise ist das menschliche Herz nicht größer“. In der anderen Hand hält sie einen Laserpointer und beleuchtet ...

... einen Punkt am Herzmodell. „Das steht nur symbolisch für mein Projekt“, berichtet die 15-jährige US-Amerikanerin aus Philadelphia. Ich wollte zeigen, dass mit Lichtstrahlen wie Laser auch innere Organe untersucht und 3D-Bilder davon erzeugt werden können.“

Shorena Gudzhabidze, Dea Ilarionova und Marina Gudzhabidze aus der georgischen Hauptstadt Tbilissi experimentierten mit verschiedensten Oberflächen, ...

... um Schlieren und andere optische Effekte besser und leichter sichtbar machen zu können. Dafür behandelten sie verschieden Kunststoffplatten unterschiedlich – glätten sie bzw. ließen bei anderen kristalline Strukturen entstehen.

Der Helm Vervelox 2.0, den Marianna Matányi und Marcell Kákonyi (Ungarn) entwickelten misst Reflexe exakt. „Wir arbeiten mit Tests, die rechte bzw. linke Gehirnhälfte ansprechen“, erklären die beiden dem Kinder-KURIER. Gemeinsam mit Fachleuten wurden ...

... Tests hergenommen, die auf mögliche Gefahren der Erkrankung an Asperger-Syndrom oder ADHS hinweisen. „Das ist kein Diagnoseinstrument, aber ein Hinweis, sich das genauer anschauen zu lassen“, weist das ungarische Duo auf den Vorteil ihrer Erfindung hin.

Fotos rund um die Projekt-Ausstellung

Am letzten Tag der Projekt-Ausstellung kamen auch viele Schulklassen...

Blick von der Galerie auf die Ausstellungshallte mit den Projektständen

Neben den Projektständen gab es dieses aufblasbare ...

... Planetarium ...

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... und in der Nebenhalle ...

... wissenschaftliches Spielzeug...

... hier ein "Planetariums-Schirm"

... hier ein Sinnes-Spiel

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... ein programmierter Roboter...

Hinweis auf die Wissenschaftswoche ...

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Gruppenfotos aller Jury-Mitglieder...

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Karen Slavin von der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission

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