Der Überblick über Museen- und andere digitale Besuche

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Kiku
04/01/2020

Hilfe bei der Suche nach brauchbaren Tools, Apps, Programmen, Spielen

digikidscampus @home: Neue Homepage sammelt Angebote für digitale (Medien-)Bildung, Spiele, virtuelle Museumsbesuche usw.

von Heinz Wagner

Schulen praktisch zu. Alles eLearning, digital, virtuell und so weiter. Eh easy, ist die die Generation der digital natives – sogar so manche der jungen Eltern schon.

Abgesehen davon, dass Schule natürlich weit mehr als der Raum der Wissensvermittlung – ob analog oder digital – ist, sondern mindestens genauso wichtig der Ort sozialen Lernens, sind auch digitalen Plattformen, Tools, Apps, Programme und so weiter eine Art Heuhaufen. Ein bisschen Überblick bzw. wohl ausprobierte Tipps, Vorschläge – sowohl für eLearning als auch digitale, spannende, brauchbare Wissens-Seiten als auch für kreative Werkzeuge und Spiele sammelte das Kinderbüro der Uni Wien. Das steckt hinter der bekannten Kinderuni Wien, aber auch hinter dem medienpädagogischen Konzept des „Internet für alle-Campus“ (mit mehreren Standorten in Österreich) von A1.

Natürlich sind die realen Standorte jetzt geschlossen. Und so gibt es seit ca. eine Woche auf facebook die Gruppe digikidscampus @home. Und seit 1. April auch eine Homepage dazu. Dient die Facebook-Gruppe vor allem dem Austausch und dem Posten brauchbarer @home-Angebote, so bietet die Homepage strukturierten Überblick über Angebote.

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Strukturiertes Angebot

Dazu zählen virtuelle Ausflüge – von digitalen Museumsbesuchen über Live-Tier-Web-Cams bis zu „Geschichte lernen mit Assassin’s Creed Discovery Tour“.

Digital kreativ fasst Apps und Programme – vom Programmieren mit Scratch bis zu einem Link zur App „Draw your Game“, mit der spielerisch eine Spieleentwicklung auszuprobiert werden kann. Mit bunten Stiften auf Papier oder direkt auf dem Tablet können Vorlagen gezeichnet werden. Daraus entstehen interaktive Spielewelten für ein erstes „Jump and Run“. Neben Kreativität und Spaß werden Fähigkeiten für das Verständnis von Games und deren Entwicklung und Gestaltung gefördert.

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Nicht nur für jetzt

Weiters gibt’s die Rubriken digital bewegt – Spiele und Apps, die zu echter körperlicher Bewegung auch in Zimmern animieren -, sowie Wissen (etwa interaktive Schule mit Woop-Klassenzimmer – siehe auch KiKu-Bericht - Teaser unten - und einen Games-Bereich. Und zusätzlich bietet die Homepage noch ein Rettungskit für Eltern und Pädagog_innen mit Infos und Links zu Unterrichtsmaterialien u.a. aber auch zu „Fernlehre-Empfehlungen des Bildungsministeriums.

Die Seite versteht sich aber nicht nur als Notlösung für diese so herausfordernde Zeit. „Es werden wieder andere Zeiten kommen. Wir möchten das, was in diesen Zeiten der Veränderungen an digitalen Ideen entsteht, bewahren für die Zeit danach und so aufbereiten, dass eine kleine Schatzkiste entsteht mit Ideen zum Einsatz digitaler Medien in Freizeit und Schule“, heißt es etwa unter dem Punkt „was soll bleiben?“ gleich auf der Startseite.

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