Debatte um Impfen in der Apotheke + Strafantrag gegen Strache

Guten Abend, liebe KURIER-Community. An dieser Stelle informieren wir Sie wieder über die wichtigsten Themen des Tages.
Illustration für den „Abenddienst“-Newsletter des KURIER.

Es ist ein mutiges Vorhaben, das sich die Dreierkoalition für die nächsten Monate setzt. Hat sich doch daran schon die Vorgänger-Regierung die Zähne ausgebissen: Noch in diesem Jahr will man das Projekt Impfen in der Apotheke umsetzen. Das kündigte die Dreierkoalition anlässlich ihrer Ein-Jahres-Bilanz an. Denn: Die Impfraten in Österreich bleiben niedrig. Beispiel Influenza: Nur 25,5 Prozent der über 65-Jährigen sind geimpft. In Dänemark, wo das Impfen in den Apotheken bereits möglich ist, sind es hingegen 76 Prozent, wie man im Ministerium vorrechnet.

➤ Warum die Ärztekammer aber gegen den Vorstoß ist, erklärt Innenpolitik-Redakteur Josef Gebhard.

Im letzten verbliebenen Vorwurf rund um die Verfahren Casinos/Ibiza erhebt die WKStA nun Anklage gegen den ehemaligen FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache sowie gegen den ehemaligen Novomatic-Chef Harald Neumann und Johann F. Graf, Gründer und Eigentümer des Glücksspielkonzerns Novomatic. Am Freitag wurden den Beschuldigten die Strafanträge zugestellt, bestätigte die WKStA. Der Tatverdacht lautet auf Vorteilsannahme bzw. Vorteilszuwendung (Anfütterung) zur Beeinflussung. Der KURIER berichtete bereits als erstes Medium. Es gilt die Unschuldsvermutung.

➤ Mehr Details dazu weiß Wirtschafts-Insiderin Andrea Hodoschek. 

Und noch ein Blick ins Ausland: In der Vergangenheit waren Pakistan und Afghanistan zeitweise Verbündete, die Taliban Hoffnungsträger für Islamabad. Zuletzt eskalierte die Gewalt an der umstrittenen Grenze. Beobachter sprechen von den schwersten Kämpfen seit mehreren Monaten. Die Angst, dass Afghanistan wieder ein Hort und Unterstützer terroristischer Gruppierungen wird, ist groß.  In der Nacht auf Freitag haben afghanische Taliban pakistanische Grenzposten bombardiert. Daraufhin griff Pakistan die afghanische Hauptstadt Kabul und die Stadt Kandahar an, wo sich der Taliban-Oberführer Hibatullah Akhundzada aufhält - und erklärte der Taliban-Regierung den offenen Krieg.

➤ Wie die Taliban von Verbündeten zu Feinden Pakistans wurden, lesen Sie in der Analyse von Außenpolitik-Redakteurin Caroline Ferstl.

Damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend und einen guten Start ins Wochenende.

Amina Beganovic vom KURIER-Newsdesk.