Junge Frau nach Gewalttat in Lebensgefahr + Streit um Streusalz

Illustration für den „Abenddienst“-Newsletter des KURIER.
Guten Abend, liebe KURIER-Community. An dieser Stelle informieren wir Sie wieder über die wichtigsten Themen des Tages.

Eine 26-jährige, gebürtige Oberösterreicherin schwebt nach einer massiven Gewalttat in Wien in Lebensgefahr. Den Fall ins Rollen brachte eine Anzeige aus Niederösterreich: Ihre Mutter konnte die Tochter am Donnerstag nicht mehr erreichen und alarmierte umgehend die Polizei. Gegen 13 Uhr öffneten Polizisten daraufhin die Wohnung der jungen Frau in der Landstraße. Dort fanden sie die 26-Jährige mit schwersten Verletzungen auf. Man geht davon aus, dass die Frau bereits mehrere Tage in der Wohnung gelegen ist, eine Vergewaltigung wird nicht ausgeschlossen. 

➤ Die Chronik-Redaktion berichtet über die Gewalttat in Wien-Landstraße.

Vor drei Jahren hätte ein Schuldenberg von damals rund 36 Millionen Euro Matrei in Osttirol am Fuße des Felbertauernpasses beinahe erdrückt. Und Experten diskutierten bereits die Frage, was die Pleite eines ganzen Orts für die Bonität von Österreichs Gemeinden überhaupt bedeuten könnte. Wenn sich also Gläubiger nicht einmal darauf verlassen können, dass die öffentliche Hand ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommt.

➤ Christian Willim aus dem Chronik-Ressort erklärt, wie ein ganzer Ort beinahe Pleite gegangen wäre.

Auch in Berlin herrscht Ausnahmezustand: Schlossparks blieben am Freitag wegen der Kälte geschlossen; Flughafen, U-Bahnen und Fähren standen zeitweise still. Medien berichten seit Tagen von übervollen Notaufnahmen in den Krankenhäusern, weil so viele Menschen auf dem Glatteis stürzten. Wäre das nicht schon genug, wurde auch noch das Streusalz zum Politikum: Weil der Naturschutzbund geklagt hat, dürfen Privatpersonen in der deutschen Hauptstadt doch nicht wie angekündigt ausnahmsweise Streusalz benutzen. 

➤ Außenpolitik-Redakteurin Caroline Ferstl weiß mehr zur Streusalz-Debatte in Berlin.

Einen schönen Abend wünscht Ihnen

Julia Deutsch