Industriestrategie von Türkis-Rot-Pink + Warum Kickl nicht im ORF zu sehen war
Kontinuierlich, langfristig, über die nächsten zehn Jahre: Die Industriestrategie der Bundesregierung liegt vor. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) und Deregulierungsstaatssekretär Josef Schellhorn (Neos) haben die Details Freitagvormittag präsentiert. Das finale Papier umfasst 114 Maßnahmen. Die Zielsetzung: Österreich soll zu den "Top-10" OECD-Staaten der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften gehören.
➤ Wie das gelingen soll? Innenpolitik-Redakteur Michael Hammerl kennt die Details.
Wie bleiben in der Innenpolitik: "Die Länder fühlen sich in der SPÖ nicht mehr repräsentiert", kritisiert der rote Landeshauptmann des Burgenlands, Hans Peter Doskozil. Im Interview mit dem KURIER spricht Doskozil über eine mögliche Gesundheitsreform, die Arbeit der Bundesregierung, das aktuelle Umfragehoch von Herbert Kickl sowie notwendige Maßnahmen bei der Sozialdemokratie.
➤ Das Gespräch führte KURIER-Chefredakteur Martin Gebhart.
Apropos Kickl: Dieser glänzt aktuell im ORF mit Abwesenheit. Der FPÖ-Chef wollte am Donnerstag wieder nicht in der ZiB2 befragt werden. Dort fehlt er derzeit regelmäßig als Interviewpartner. Stattdessen lieferte sich der blaue Medienzuständige Christian Hafenecker einmal mehr einen Schlagabtausch im TV. "Wenn man um 22 Uhr zum Start der Zweier-ZiB wirklich noch munter genug ist, staatspolitisch zu räsonieren, dann ist es natürlich ein Zeichen der Zeit, dass der FPÖ-Parteichef lieber seinen Medienzuständigen Herrn Hafenecker schickt, als sich mit Armin Wolf oder seinen Kolleg:innen verbal zu raufen," schreibt der KURIER-Kulturchef dazu.
➤ Georg Leyers TV-Analyse zur ZiB2 sine Herbert Kickl lesen Sie hier.
Einen schönen Freitagabend und guten Start ins Wochenende wünscht Ihnen
Amina Beganovic vom KURIER-Newsdesk.