So viele Arbeitskräfte aus dem Ausland arbeiten in Linz
Die österreichischen Industriebetriebe blicken zuversichtlich voran. Zwei von fünf wollen neue Mitarbeiter einstellen.
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Es war eine Aussage eines freiheitlichen Politikers aus Niederösterreich, die vor mittlerweile zwei Wochen viel Kritik und Diskussionen ausgelöst hat.
In der Puls 4-Sendung "Pro und Contra" sagte eine Schülerin mit Migrationshintergrund zu Gottfried Waldhäusl (FPÖ), Asyl-Landesrat in Niederösterreich, dass sie und andere aus ihrer Klasse nicht hier wären, wenn Waldhäusls Vorstellungen zum Thema Asyl umgesetzt worden wären.
Die Antwort des Freiheitlichen: „Auf die Frage, wenn das schon geschehen wäre, dass hier sehr viele nicht in der Schule wären: Dann wäre Wien noch Wien.“
Selbst Politikerinnen aus der eigenen Partei distanzierten sich daraufhin von der Aussage. Michael Ludwig, SPÖ-Bürgermeister von Wien, lud die betroffene Klasse in dieser Woche sogar ins Rathaus ein.
Wäre die Klasse aus Linz gewesen, hätte der Spruch wohl "dann wäre Linz noch Linz" gelautet. Aber wäre Linz wirklich Linz, ohne ausländische Schülerinnen und Schüler, ohne ausländische Arbeitskräfte?
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