© Getty Images/digihelion/IStockphoto.com

Wissen Gesundheit

Medizin-Mythen: Wirkt Cannabis als Anti-Krebs-Mittel?

Die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze sollen dazu beitragen, dass sich Tumore gar nicht erst entwickeln.

von Ingrid Teufl

11/10/2019, 06:08 AM

Cannabis kommt in der Medizin als Mittel gegen KrĂ€mpfe und Appetitlosigkeit zum Einsatz. Auch Krebspatientinnen und Krebspatienten erhalten mitunter Cannabis-Medikamente. Ziel ist es, mit Hilfe der Hanfpflanze Schmerzen besser zu beherrschen oder Übelkeit zu lindern, die als Folge der Chemotherapie auftritt.

GerĂŒchten zufolge sollen Cannabis und Cannabis-Produkte wie Cannabidiol (CBD) auch als Anti-Krebs-Mittel wirken. Dies behaupten zumindest manche Quellen im Internet, begleitet von wissenschaftlich anmutenden ErklĂ€rungen.

Die Experten fĂŒr Medizinmythen von der Donau-UniversitĂ€t Krems (www.medizin-transparent.at) haben recherchiert, wie der aktuelle Stand des Wissens zu dieser Frage ist.

Zwar gibt es einige interessante Hinweise aus Studien an Zellen und Tieren. Doch bislang sind keine aussagekrĂ€ftigen Arbeiten ĂŒber eine Anti-Krebs-Wirkung der Cannabis-Pflanze beim Menschen veröffentlicht. Dasselbe gilt auch fĂŒr einzelne kĂŒnstliche oder natĂŒrliche Cannabis-Substanzen wie Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

Es ist also unklar, ob Cannabis eine Anti-Krebs-Wirkung hat bzw. fĂŒr welche Krebsformen eine solche Wirkung eventuell denkbar ist.

Mehr Information unter:

https://www.medizin-transparent.at/cannabis-kein-wundermittel-gegen-krebs

 

Jederzeit und ĂŒberall top-informiert

UneingeschrÀnkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare

Kurier.tvMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat