Gesund
05.11.2018

Asthma: Essen von Fisch kann Symptome reduzieren

Fische wie Lachs, Forelle und Sardinen sollen laut internationaler Studie Lungenfunktion verbessern.

Eine fischreiche, mediterrane Ernährung kann bei Kindern mit Asthma die Symptome verbessern. Das zeigt eine Stuide der La Trobe University in Melbourne, Australien. Das Essen von Fischen wie Lachs, Forelle und Sardinen im Rahmen einer gesunden Ernährung kann die Lungenfunktion verbessern. Kinder, die sich fischreich ernährten, hatten nach sechs Monaten weniger Asthma-Symptome.

"Fetthaltige Fische enthalten viel Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Unsere Studie zeigt, dass Fisch nur zwei Mal pro Woche Fisch zu sich nehmen kann und die Lungenentzündung bei Kindern mit Asthma signifikant reduzieren kann“, sagt Studienautorin Maria Papamichael. Und weiter: "Wir wissen bereits, dass eine Ernährung mit hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt die Entwicklung und das Fortschreiten von Asthma bei Kindern beeinflussen kann. Jetzt haben wir den Nachweis, dass Asthma-Symptome auch durch gesunde Ernährung bewältigt werden können.“

Zweimal pro Woche

An der klinischen Studie nahmen 64 Kinder aus Athen in Griechenland im Alter von fünf bis zwölf Jahren teil, die an leichtem Asthma litten. Forscher aus Australien und Griechenland teilten die Kinder in zwei Gruppen auf und forderten rund die Hälfte auf, zwei Mahlzeiten gekochten fetten Fisch (von mindestens 150 Gramm) als Teil der griechischen Mittelmeerdiät pro Woche für sechs Monate zu sich zu nehmen. Die restlichen Kinder folgten ihrer normalen Ernährung.

Am Ende des Versuchs fanden sie heraus, dass die Gruppe, die Fisch aß, ihre bronchiale Entzündung um 14 Einheiten reduziert hatte. Über zehn Einheiten ist nach internationalen Richtlinien von Bedeutung.