Genuss
07.07.2018

7 interessante Fakten über Schokolade

Am 7. 7. wird alljährlich der Internationale Tag der Schokolade begangen. Alles was Sie über die Süßigkeit wissen sollten.

Fakt 1: Mexiko gilt als Erfinder der Schokolade.

Schon vor 3500 Jahren sollen die Azteken ein Getränk aus Kakaopflanzen und Gewürzen genossen haben. Nach Europa brachten es die spanischen Eroberer.

Fakt 2: Die Österreicher liegen beim Schoko-Konsum auf Platz 5 in Europa.

Statistisch gesehen verspeist jeder Österreicher 5,3 Kilogramm pro Jahr. Die größten Schoko-Liebhaber sind die Briten, 8,4 Kilo vernaschen, dicht gefolgt von den Schweizern mit 8,3 Kilogramm. Auch Deutschland (Platz 3 mit 8,2 kg) und Russland (Platz 4 mit 6,8 kg) können sich sehen lassen.

Fakt 3: Conchieren macht Schokolade zart-schmelzend.

Mit diesem speziellen Rührfahren wird der Schokolademasse Feuchtigkeit entzogen - dadurch kristalliert der Zucker nicht. Der Schweizer Schokoladehersteller Rudolphe Lindt erfand 1879 eine Maschine zum Conchieren der Schokolade.

Fakt 4: Je höher der Kakaoanteil, desto mehr knackt die Schokolade.

Für das Knacken von Schokolade ist nicht nur die Dicke der Schokolade, sondern auch der Kakao- und Kakaobutteranteil verantwortlich. Je höher der Kakaoanteil ist, desto dunkler und "knackiger" die Schokolade.

Fakt 5: Der Zuckeranteil von Schokolade kann bis zu 60 Prozent betragen.

Das wirkt sich kurzfristig positiv auf die Belohnungs- und Glückzentren aus, aber dann folgt oft das schlechte Gewissen. Viele Genießer würden gerne auf Zucker verzichten. Schoko mit geringerem Zuckeranteil liegen daher im Trend. Manche "Neuen" wie z. B. "Neoh" arbeiten mit den Zuckerersatzstoffen Xylit und Erythrit.

Hands cupping chocolate bars and sugar cubes

Fakt 6: Kakaoschoten sind eine schwere Last

Wie auf dem Foto zu erkennen ist, wachsen Kakaoschoten direkt am Stamm und nicht auf den Ästen. Ihr Gewicht würde die Äste brechen lassen.

Fakt 7: Schokolade aus der Apotheke

Es mag wie ein Scherz klingen, aber Schokolade ist bis in das 19. Jahrhundert in Apotheken verkauft worden, weil sie bereits sehr früh als gesundheitsfördernd galt. Wie gesund sie tatsächlich ist, hat unser Gesundheitsressort recherchiert.