Österreicher will es nochmal wissen
Der Name Österreicher zieht noch immer: Bereits gestern Abend war das Restaurant Artner am Franziskanerplatz bis auf den letzten Platz ausgebucht. Wenn Haubenkoch und Ex-Steirereck-Koch Helmut Österreicher mit seiner klassisch österreichischen Küche verköstigt, schaut toute Vienne vorbei. Für seinen Beratungsjob kreierte der 57-Jährige eine neue Karte und suchte ein neues Küchenteam aus. Besonders überzeugt zeigt er sich über Jungstar Markus Krenn, zuletzt Sous-Chef im Stadtgasthaus Eisvogel.
KURIER: Als Sie und Ex-Steirereck-Käsesommelier Herbert Schmid bei Artner angeheuert haben, hieß es, das Steirereck-Dreamteam sei wieder vereint.
Helmut Österreicher: Völlig falsch. Wir wollen ja nicht das alte Steirereck wieder aufleben lassen. Ich freue mich jedoch sehr über unsere neue Zusammenarbeit, denn eine Harmonie zwschen Service und Küche muss normalerweise wachsen. Wir haben sie aber von Anfang an.
Sie betonen immer wieder, wie gerne Sie Großvater sind. Für die Pension ist es noch zu früh?
Es ist so wie beim Glauben: Als Christ geht man nie in Pension. Es ist schön, wenn man weiß, dass man gebraucht wird. Ich muss ja nicht mehr 16 Stunden am Tag arbeiten und ich muss auch nicht wie die jungen Leute zwölf Stunden am Tag hinter dem Grill stehen. Das schaffe ich auch nicht mehr. Egal, wie alt ich bin, wenn ich Spaß an dem neuen Projekt habe, dann mache ich es.
Sie stehen seit Samstagabend im Artner. Gab es bei der Premiere Patzer?
Wie geht's danach weiter?
Wollen Sie es nochmal wissen? Sprich: Streben Sie mit Ihrem Konzept Hauben an?
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