Neues Steakhouse eröffnet bei Wien

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Foto: Derenko - Mathias Trimmel Das Steakhouse Zündwerk eröffnet diesen Samstag in Strasshof bei Wien.

Große Steaks und starke Motoren gibt es im neuen Steakhouse Zündwerk.

Come in, find out, feel good" prangt in großen Buchstaben neben der Eingangstür. Steaks, Burger, Craft Beer und starke Motoren – diese Ingredienzen bekommen Fleischtiger im neuen Steakhouse namens Zündwerk in Strasshof bei Wien serviert.

Diesen Samstag eröffnet das Restaurant im 50er-Jahre-Stil eines texanischen Diners: Eigentümer Erich Windisch wählte als Location das Grundstück gleich neben seinem Harley Davidson Center Nord. Für die Umsetzung des Konzepts beauftrafte er das Wiener Interior Design-Büro Derenko. Das Restaurant erstrahlt in warmen Tönen. Im Winter wärmt ein Kamin in der Lounge, im Sommer kühlt ein schattiger Gastgarten.

Vor nicht einmal einem Jahr eröffnete das Steakhouse Clocktower bei der SCS. Die Wiener können sich also entscheiden, ob sie ab Samstag im Norden oder Süden Steaks essen wollen – beide Restaurants sind rund 20 Kilometer von der Stadtgrenze entfernt.

Dry-Aged aus Österreich

Küchenchef Thomas Gunsam, der bereits im Palais Kinsky, Steirerstöckl und in der Luftburg arbeitete, verwertet ausschließlich Fleisch aus Österreich. Dieses stammt von Höllerschmied, das Rindfleisch ist übrigens Dry-Aged. Ein 500 Gramm schweres T-Bone-Steak kommt auf 29,5 Euro, ein 1000 Gramm schweres Porterhouse-Steak auf 49,5 Euro. Zahlreiche Beilagen wie Süßkartoffel-Fries, Fava Bohnen, Kukuruz, Onion Rings oder Risotto (je 3,5 Euro) finden sich auf der Speisekarte. Vom Fass gibt es Augustiner Bräu, Budweiser, Ottakringer und Zwettler (2,6 bzw. 2,4 Euro pro 0,3 l). Von Brauwerk-Braumeister Martin Simion gibt es sogar ein eigens gebrautes Stout. Besonders fein: Die umfangreiche Craft Beer-Karte!

So sieht das Zündwerk in Strasshof bei Wien aus

Top 9

Die wichtigsten Steak-Schnitte

Porterhouse Steak
Das Porterhouse Steak wird aus dem flacheren Teil der Beiried geschnitten und schaut wie das T-Bone Steak aus, allerdings ist das Porterhouse wesentlich größer und hat einen höheren Filetanteil. Das Fleischtstück ist rund 6 cm groß und hat ein Gewicht von 700 bis 1000 g. Lungenbraten / Filet
Der Lungenbraten, international Filet genannt, ist das Fleisch vom keulenförmigen Muskelstrang seitlich der Wirbelsäule. Da dieser Muskel von den Tieren kaum benutzt wird, besticht er durch mageres, feinfasriges und mürbes Fleisch. Der Filetanteil beim Rind liegt bei nur zwei Prozent, daher auch der Preis. Rib Eye Steak
Das Rib Eye Steak wird aus dem Rostbraten geschnitten. In Frankreich Entrecôte genannt. Die Fettmarmorierung des Fleischstücks sorgt für viel Geschmack. Charakteristisch sind drei bzw. vier Muskelstränge. In der Mitte liegt der Rib-Eye-Kern als größter Muskelstrang, der wie ein Auge aussehen kann. Rumpsteak
Das Rumpsteak wird aus dem Rostbraten (Beiried) geschnitten – es handelt sich um einen Teil des Rückenmuskels. Am besten Sie schneiden den Fettrand an der Längsseite ein. Bevorzugen Sie beim Kauf eine schöne weiße Fettabdeckung und eine zarte Marmorierung des Muskelfleisches. T-Bone Steak
Das T-Bone Steak wird aus der Beiried geschnitten, das ist der untere Teil des Rostbratens. Der Name leitet sich vom t-förmigen Knochen ab. Das Fleischstück hierbei ist rund 4 cm dick und hat ein Gewicht von rund 600 g. Hüftsteak
Das Hüftsteak wird aus der Hüfte geschnitten, genauer gesagt aus dem Schlögel des Rindes. Die Hüfte, in Österreich auch Huft oder Hüferscherzel genannt, zeichnet sich durch mageres Fleisch aus und erinnert an den Rindslungenbraten. Das Fleisch ist feinfasrig, saftig und preiswerter als das Rumpsteak. Flank Steak
Das Flankensteak wird aus dem Bauchlappen, dem unteren Teil des Bauches, geschnitten. Das Fleisch ist grobfasrig und saftig im Biss. In den USA ist dieser Fleischschnitt sehr beliebt: Lady Gagas Fleischkleid anlässlich der MTV Video Music Awards 2010 bestand aus Flank Steaks. Tomahawk
Beim "Rib Eye bone in steak tomahawk" handelt es sich um ein Rib Eye Steak mit langem Knochen. Wegen der Rippe überzeugt das Fleischstück mit einem intensiven Fleischgeschmack. Beim Braten oder Garen bleibt das Fleischstück dank Knochen saftig. Flat Iron
Das Schulterscherzel, international Flat Iron genannt, erinnert, wie der Name andeutet, an ein altes Bügeleisen. Das Flat Iron wird aus der Rinderschulter geschnitten, die innen liegende Sehne wird entfernt. Dies macht der Fleischer mit einem Filetiermesser, das am festen Gewebe entlang geführt wird.

(Kurier / kaa) Erstellt am
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