Genuss
22.11.2018

Milch­schokolade im Test: Viele sind gut, die teuerste ist die schlechteste

Stiftung Warentest hat 25 hoch­wertig anmutende und beliebte Schokoladen getestet, darunter vier Bioschoko­laden.

Insgesamt 25 Schokoladen haben sich die Tester des Stiftung Warentest auf der Zunge zergehen lassen. Fast alle überprüften Produkte waren Milch- und Vollmilchschokoladen, auch eine Sahneschokolade wurde getestet.

Unter die Lupe genommen wurden die Süßigkeiten unter anderem hinsichtlich des Geschmacks – die Tester untersuchten sie auch auf Schadstoffe, bestimmten ihre Milch- und Kakaoanteile und prüften die Kennzeichnung.

Das Urteil der Tester: 15 Produkte sind gut, neun befriedigend. Schokoladen, die pro 100 Gramm mehr als drei Euro kosten, schneiden nicht immer besser ab als solche für rund einen Euro. Unter den günstigen sind sogar solche mit Nachhaltigkeitssiegel.

Teuer ist nicht immer gut

Ausgerechnet die teuerste Schokolade im Test, die Godiva für 6,95 Euro je 100 Gramm, ist mit Nickel belastet – und das sogar stark. Das Schwermetall gelangt in erster Linie aus dem Boden in die Kakaopflanze und von dort in das Endprodukt. Aber: Selbst wenn man ab und an eine ganze Tafel der besagten Schokolade verspeisen würde, wären keine gesundheitlichen Auswirkung zu befürchten.

Mit Ausnahme der nickelbelasteten Godiva verderben Schadstoffe Konsumenten nicht den Genuss: Keine Schoko war nennenswert mit Pflanzenschutzmitteln, Mineralölen oder Kadmium belastet.

Testsieger wurde Die gute Schokolade. Das Produkt überzeugte vor allem beim Geschmack. Dieser ist den Verkostern zufolge mit Sahne-, Karamell- und Vanillenoten besonders facettenreich. Sie trägt auch das Fairtrade-Siegel und gehört mit einem Euro pro 100 Gramm zu den günstigsten Produkten im Test.

Dicht dahinter platzierten sich die Marabou Mjölk Choklad (1,12 Euro) sowie die Merci Edel-Rahm (1,30 Euro) und die Milka Alpenmilch (1 Euro).

Den gesamten Testbericht finden Sie hier.