Johann Lafer: Der schnelle Burger

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Foto: Michael Wissing BFF

Zwischen zwei Weißbrothälften sind der Geschmacksvielfalt keine Grenzen gesetzt.

Den "Hamburger", kurz "Burger", verbinden wir automatisch mit den USA. Nicht unbeteiligt daran sind sicherlich die internationalen Fast-Food-Ketten, die das faschierte Laibchen (patty) zwischen zwei Weißbrothälften (bun) traditionell in den verschiedensten Variationen in ihrem Repertoire haben.

Woher der Name kommt, ist nicht klar. Eine Theorie besagt, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Rezept eines faschierten Laibchens zwischen zwei Brotscheiben von Auswanderern aus Hamburg in den USA auftauchte. Eine andere Theorie verortet das Wort "Hamburger" als Slang-Ausdruck für gehobene Rindfleischqualität.

Und dann gibt es noch den Imbiss "Louis’ Lunch" in New York, der den Burger seit 1895 in seiner angeblichen Ursprungsform serviert. Mit Zwiebel, Tomaten und Käse – ohne Ketchup oder Senf.

Tipp

Waschen Sie das Huhn vor dem Verarbeiten vor allem innen gründlich aus, damit Fett- und Blutreste entfernt werden.

Das Paprikaöl sorgt während des Bratens für die appetitliche Farbe und macht das Huhn schön knusprig.

Wenn Sie für das Paprikaöl statt Sonnenblumenöl Olivenöl verwenden, ergibt das eine besondere Geschmacksnote.

Bei der Mayonnaise-Herstellung sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben, damit sie sich zu einer homogenen Masse verarbeiten lassen.

Falls Sie gleich mehr Mayonnaise herstellen wollen: Gut abgedeckt kann man sie im Kühlschrank problemlos zwei Tage aufbewahren.

Hühnerburger mit Melone und Parmaschinken

Zutaten für 4 Portionen: 100 g Rucola, 4 Scheiben Parmaschinken, 1 EL Sonnenblumenöl, 1 reife Honigmelone, 4 Burger-Brötchen (Bun). Für das Brathuhn ein Huhn (ca. 1,2 kg, küchenfertig), 50 ml Sonnenblumenöl, 2 TL Salz, 2 TL edelsüßes Paprikapulver, 150 g Champignons, 2 Karotten, 2 Schalotten, 200 ml Geflügelfond (Glas), 2 Knoblauchzehen. Für die Chili-Paprika-Mayonnaise 1 Ei, 1/2 TL scharfer Senf, 125 ml Sonnenblumenöl, 1 EL Weißweinessig, 1/2 kleine Chilischote, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Zucker, 1 EL Ajvar (Paprikapaste, Fertigprodukt).

Das Huhn waschen, Öl mit Salz und Paprikapulver verrühren, Huhn damit einpinseln. Backofen auf 200 C vorheizen (Umluft 180 C). Mit der Brust nach unten in einen Bräter legen. Geputzte Champignons, geschnittene Karotten und Schalotten um das Huhn verteilen, Geflügelfond angießen. Geschälte Knoblauchzehen dazugeben.

Huhn 30 Minuten braten, dann umdrehen und eine weitere Stunde braten. Immer wieder mit dem Paprikaöl bepinseln.

Für die Chili-Paprika-Mayonnaise Eigelb und Senf in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Öl ganz langsam unter ständigem Rühren langsam einrühren (evtl. mit Mixstab). Chili-Schote fein würfeln, mit Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Zucker und Ajvar unter die Mayonnaise rühren.

Rucola putzen, waschen, trocken schleudern. Parmaschinken im heißen Öl knusprig braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Melone vierteln, schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Brathuhn zerteilen und in Scheiben schneiden.

Burger-Brötchen mit den Schnittflächen in einer Pfanne zwei bis drei Minuten ohne Fett rösten.

Jeweils 1 TL Chili-Paprika-Mayonnaise auf eine untere Burger-Hälfte streichen, Salatblätter, Honigmelone, Huhn und Parmaschinken darauf schichten. Mit der oberen Burger-Hälfte abschließen.

(kurier) Erstellt am
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