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freizeit
11/27/2013

Uma Thurman Exklusiv im Gespräch mit der freizeit

von Isabella Klausnitzer

Das Motto des Campari-Kalenders 2014 lautet „Worldwide Celebrations“, wo feiern Sie am liebsten?

Überall. Jedes Fest hat seinen eigenen Charme. Faszinierend finde ich das „Festival de Calaveras“ in Aguascaliente in Mexiko.

Welches Fest kennen Sie noch nicht, würden aber gerne einmal dabei sein?

Ich möchte unbedingt in Brasilien Silvester feiern. Auf die Idee hat mich der Kalender gebracht, das muss ganz großartig sein, sich weiß anzuziehen, zu beten, die Meereswellen zu beobachten und sich für das neue Jahr zu reinigen. Das einmal zu erleben, ist eine wunderschöne Vorstellung.

Gibt’s Feste, die Sie lieber auslassen?

Ja, Mardi Gras in New Orleans. Lieber lass ich mich in Honig getaucht an einen Baum in den Sümpfen binden, als in New Orleans zwischen all den Betrunkenen herumzuwandern, deprimierende Vorstellung.

Sie sind der Star des Campari-Kalenders 2014, ist das nicht auch ein bisschen Werbung für Alkohol?

Das Thema „Celebrations“ steht hier im Mittelpunkt und nicht „isolated drinking home alone“. Wir haben uns bemüht, das Thema mit viel Sensibilität rüberzubringen.

Lieblingsländer?

Ich mag alle Länder, und ich will unbedingt die ganze Welt bereisen, das ist eines meiner Lebensziele, und ich bin da gut unterwegs (lacht). Ich liebe China, Afrika und natürlich Italien. In China habe ich während der Dreharbeiten zu „Kill Bill“ mehrere Monate gelebt. Und ich möchte unbedingt nach Südamerika, das kenn ich nämlich überhaupt noch nichts.

Wo leben Sie am liebsten?

Aus familiären Gründen muss ich in New York leben, da hab ich keine andere Wahl. Außerdem bin ich total leidenschaftlich, was Amerika betrifft und die amerikanischen Ideale. Ich bin ein großer amerikanischer Patriot (lächelt), und die USA sind ein wunderschönes Land.

Haben Sie eine Lieblingsjahreszeit, einen Lieblingsmonat?

Ja, den Frühling, denn ich wurde im April geboren. Ich liebe es zu gärtnern. Schon allein deswegen finde ich den Frühling und die durchstartende Natur am aufregendsten.

Haben Sie eine Lieblingsfarbe?

Oh, viel zu viele, ich bin ein richtiges „Rainbow Girl“.

Einen Lieblingsedelstein?

Ich mag Aquamarine, und gegen Brillanten hab ich natürlich auch nichts (lacht). In einem Juweliergeschäft fühl ich mich wie ein kleines Kind in einem Candystore.

Alle tweeten und facebooken, Sie auch?

Überhaupt nicht.

Die Fotos im Campari-Kalender sind alle großartig, haben Sie einen Favoriten?

Ich mag Tansania (Februar) besonders gern, das Foto hat besonders viel Energie.

Und welches ist Ihr Lieblingskleid?

Oh, das ist ganz schwer zu sagen, aber die Kleider, die Versace für New Orleans (März) und Melbourne (November) gemacht hat, sind einfach großartig. Alles handgemacht, total Couture. Das November-Kleid haben sie mir außerdem großzügigerweise geschenkt.

Wie beschreiben Sie Ihren persönlichen Stil?

Genau so, wie ich mich selbst beschreiben würde: sehr eklektisch. Einmal bin ich total casual, und dann wiederum liebe ich es, mich aufzubrezeln.

Sie sind die erste Blondine in der Geschichte des Campari-Kalenders. Ist es ein Vorteil oder ein Nachteil, blond zu sein?

I have northern hair, but a southern heart (lacht). Ich wurde blond geboren, was soll ich sagen? Außerdem bin ich ja nicht auf jedem Kalenderfoto blond. Campari wollte eine Abwechslung, für mich sind Haut- und Haarfarbe sowieso kein Thema. Sollte sich Campari aber einmal für einen glatzköpfigen Kalenderstar entscheiden, das würde mich schon überraschen.

Was ist für Sie der ideale Frauentyp?

Stark, gesund und selbstbewusst. Figur und Hautfarbe spielen da keine Rolle.

Dürfen wir irgendwann mal wieder auf eine Kooperation des Dreamteams Uma Thurman/Quentin Tarantino hoffen? Was ist von den Gerüchten um „Kill Bill 3“ zu halten?

Na hoffentlich, alles eine Frage von Quentins Plänen.

Demnächst startet Ihr jüngster Film „Nymphomaniac“ unter der Regie von Lars von Trier. Wie war die Zusammenarbeit? Lars von Trier gilt ja als ziemlich schwierig und äußerst anspruchsvoll.

Damit habe ich überhaupt kein Problem. Mir kann’s gar nicht anspruchsvoll genug sein, sonst bin ich schnell gelangweilt. Lars ist fantastisch.

Isabella Klausnitzer auf Twitter folgen: @isaklausnitzer, @isatrends

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