© APA/AFP/-

freizeit Reise
07/30/2020

Emirates übernimmt Behandlungskosten bei Corona-Erkrankung

Die Airline zahlt medizinische Kosten in Höhe von bis zu 150.000 Euro und Quarantäne-Kosten bis zu 100 Euro pro Tag.

Falls Passagiere während ihrer Reise mit COVID-19 diagnostiziert werden und sich nicht zu Hause befinden, springt Emirates mit der Kostenübernahme ein. Voraussetzung ist, dass mit Emirates Airline geflogen wird und die Diagnose unerwartet während der Reise gestellt wird. Die Airline stellt ihren Kunden diese Deckung kostenfrei zur Verfügung - unabhängig von der Reiseklasse oder dem Reiseziel.

Kostenlose, globale Deckung

"Wir wissen, dass sich die Menschen danach sehnen, wieder zu fliegen, jetzt da sich die Grenzen auf der ganzen Welt allmählich wieder öffnen. Sie suchen aber auch nach Flexibilität und Sicherheit für den Fall, dass während ihrer Reise etwas Unvorhergesehenes passiert“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Group Chairman von Emirates. „Emirates hat hart daran gearbeitet, an jedem Punkt der Reise entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsrisiko zu mindern – zudem haben wir unsere Buchungsrichtlinien überarbeitet, um Flexibilität zu gewährleisten.

Jetzt gehe man noch einen Schritt weiter und biete Kunden als erste Fluggesellschaft eine kostenlose, globale Deckung für medizinische und Quarantäne-Kosten aufgrund von COVID-19, falls diese Kosten während der Reise anfallen. "Es ist eine Investition unsererseits, aber wir stellen unsere Kunden an die erste Stelle und glauben, dass sie diese Initiative begrüßen werden."

Die Deckung gilt ab sofort für Fluggäste, die bis 31. Oktober 2020 mit Emirates fliegen. Der erste Flug muss dabei am oder vor dem 31. Oktober 2020 abgeschlossen sein. Die Gültigkeit beträgt 31 Tage ab dem Zeitpunkt, an dem die Passagiere den ersten Abschnitt ihrer Reise zurücklegen - auch wenn sie nach der Ankunft an ihrem Emirates-Zielort in eine andere Stadt weiterreisen.

Kunden müssen sich vor der Reise nicht registrieren oder ein Formular ausfüllen. Jeder betroffene Kunde, bei dem während der Reise COVID-19 diagnostiziert wurde, muss sich lediglich an eine eigens dafür eingerichtete Hotline wenden, um Unterstützung zu erhalten.