Warum die meisten Beautyprodukte kein Ablaufdatum haben

Warum die meisten Beautyprodukte kein Ablaufdatum haben
Die Haltbarkeit von Kosmetik sagt wenig über Wirksamkeit aus – kleine Chargen sollen diese gewährleisten.

Viele Menschen würden keine Sekunde zögern, abgelaufene Lebensmittel in den Müll zu werfen. Bei Kosmetik sieht die Sache meist ganz anders aus. Cremen und Seren werden teils jahrelang im Badezimmerschrank gehortet – in der Annahme, dass sie sowieso nicht schlecht werden können. Ein Produkt mag nach so einer langen Zeit vielleicht noch gut riechen und eine schöne Konsistenz haben. Ob die Haut davon auch profitiert, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Die Kosmetikverordnung der EU besagt, dass Formulierungen eigentlich ein Ablaufdatum aufweisen müssen. Mit einer Ausnahme: Ist das Produkt länger als 30 Monate haltbar, muss dieses nicht angegeben werden. „Wenig überraschend wurde das mit der Erlassung der neuen Verordnung vor zehn Jahren schnell zum Standard“, erinnert sich Jasmi Bonnén.

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