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freizeit Mode & Beauty
03/04/2020

Ungleich: Was es mit dem "Mismatching"-Trend auf sich hat

Schuhe bis Ohrringe: Der "Mismatching"-Trend sorgt mit ungleichen Paarungen für Abwechslung.

von Christina Michlits

Im Jahr 2000 stöckelte Carrie Bradshaw in "Sex and the City" die Straßen New Yorks in einem pinken und einem blauen Edel-Treter von Christian Louboutin entlang. Weil die US-Kultserie damals ein Muss für alle Mode-Trendsetter war, wurden zweifarbige High Heels dann auch prompt an den Füßen vieler Fashionistas gesichtet.

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Jetzt, genau zwanzig Jahre später, setzt Sarah Jessica Parker eine Hommage an das Outfit ihres Alter Egos. Die Schauspielerin, die sich seit einigen Jahren als Designerin ein millionenschweres Zubrot verdient, entwarf nun ein Paar namens "Rouge" – bestehend aus einer gelben und einer rosa Satin-Sandalette um 350 Euro.

Celine und Calvin Klein

Als Erste präsentierten jedoch Calvin Klein und Céline unterschiedliche Schuhpaarungen auf Laufstegen. So hat Raf Simons für Klein in der Sommerkollektion 2018 Sandaletten entworfen, auf denen nur einer mit Strass besetzt ist. Stars wie Nicole Kidman tippelten in dem Entwurf bereits auf diversen Preisverleihungen umher.

Der Mismatching-Trend, bei dem nicht übereinstimmende Modestücke miteinander kombiniert werden, geht aber längst über das Schuhwerk hinaus. Neben verschiedenfarbigen Schuhbändern und Socken schminken sich Beauty-Fans die Augen unterschiedlich und auch die Nägel werden in verschiedenen Farbtönen – aber meist aus einer Farbfamilie – lackiert.

Kann danebengehen

Das macht ein Outfit schnell raffinierter und interessanter. Allerdings kann eine nicht passende Kombination auch ordentlich schief gehen.
Der Wiener Stylist Ali Rabbani rät daher: "Lieber im Kleinen anfangen, der Look funktioniert auch nur bei Pärchen wie Handschuhen, Ohrringen oder eben Schuhen."

Wie die neue Liebe zu "Mismatched"-Stücken glamourös interpretiert werden kann, zeigten kürzlich Anne Hathaway, Olivia Wilde und Taylor Swift. Hathaway präsentierte bei den Critics’ Choice Awards Ohrringe, die bis auf ihre funkelnden Diamanten nichts miteinander gemein hatten. Die Aktrice muss es wissen – oder besser gesagt ihr Mann: Ihr Angetrauter Adam Shulman ist nämlich Schmuckdesigner.

Und auch Goldkehlchen Taylor Swift war im Jänner am roten Teppich der Golden Globes mit Ohrringen zu sehen, die zwar die gleiche Länge hatten, die Farben der Edelsteine waren jedoch unterschiedlich zueinander angeordnet.

Rabbini: "Es war Madonna, die ungleiche Ohrringe in den Achtzigern beliebt gemacht hat. Damals wurde überhaupt oft nur einen Ohrring als Key Piece getragen." Die Nostalgie schlage nun eben auch in der Mode um sich, "weil neue, zukunftsorientierte Entwicklungen zu stagnieren scheinen."

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