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freizeit Mode & Beauty
03/13/2021

Hautpflege: Das steckt hinter den Beauty-Inhaltsstoffen

Die Schönheitsindustrie liebt es, mit komplizierten Ingredienzen zu locken. Doch was genau sind Bakuchiol und Co.?

von Maria Zelenko

Monatlich kommen unzählige neue Seren, Cremen und Masken auf den Markt, die die Haut ebenmäßiger und glatter machen sollen. Immer öfter wird dabei mit exotischen Begriffen geworben. Zwei Hautärztinnen erklären, was hinter den aktuellen Trend-Inhaltsstoffen steckt.

Bakuchiol

Was ist das? „Bakuchiol ist eine Substanz, die in den Samen der Pflanze Psoralea corylifolia vorkommt“, sagt Dermatologin Charlotte Grillitsch.

Was verspricht es? „Es erhöht die Kollagenproduktion und ist eine nicht reizende Alternative zu Retinol (Vitamin A).“ Der Inhaltsstoff reduziere die ersten Zeichen der Hautalterung und könne durch UV-Strahlung entstandene Pigmentierungen und UV-Schäden verringern.

Für wen geeignet? Bakuchiol sei laut der Expertin für jeden Hauttyp geeignet: „Ganz besonders aber für jene, die Retinol nicht gut vertragen.“

Niacinamid

Was ist das? Grillitsch: „Niacinamid ist auch als Vitamin B3 oder Nicotamid bekannt. Es tritt mit in der Haut natürlich vorkommenden Substanzen in Wechselwirkung.“

Was verspricht es? „Niacinamid verringert UV-induzierte DNA-Schäden und wirkt als Radikalfänger. Die Barrierefunktion der Haut wird verbessert.“ Hinzu komme außerdem eine entzündungshemmende Wirkung.

Für wen geeignet? Für jeden Hauttyp passend.

Polyhydroxysäure (PHA)

Was ist das? Grillitsch: „PHAs sind die zweite Generation der AHAs, also der Alphahydroxysäuren“. Es handelt sich um natürliche Säuren, die aus Lebensmitteln wie Milch oder Äpfeln gewonnen werden.

Was verspricht es? „PHAs werden in verschiedenen Konzentrationen zum Exfolieren der Haut eingesetzt. Sie verbessern das Haut- und Porenbild und mildern Pigmentierungen. Und dank ihnen können andere Inhaltsstoffe besser in die Haut eindringen.“

Für wen geeignet? Für alle, deren Ziel Faltenprävention und eine Verbesserung des Hautbilds ist. Aknegeplagte können ebenfalls von der Anwendung profitieren. „Sehr sensiblen Hauttypen ist jedoch davon abzuraten“, sagt Charlotte Grillitsch.

Lutein

Was ist das? „Dieser Inhaltsstoff zählt zur Gruppe der Carotinoide und findet sich vor allem in grünen Gemüsesorten wie Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Paprika und Erbsen“, sagt die Wiener Hautärztin Barbara Franz.

Was verspricht es? „Lutein hat erwiesene antioxidative Eigenschaften, um vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen, sowie durch UV-Licht bedingte Zellschäden zu reparieren.“

Für wen geeignet? Für alle, die Fältchen und Pigmentstörungen den Kampf ansagen wollen. Franz: „Es kann jedoch bei empfindlichen Hauttypen zu allergischen Reaktionen führen.“

Squalan

Was ist das? Ein sehr leichtes Öl, das z. B. aus Oliven gewonnen wird, jedoch viel leichter als herkömmliches Olivenöl ist.

Was verspricht es? Franz: „Es bewahrt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und schützt somit unsere Barrierefunktion.“

Für wen geeignet? „Es ist für jeden Hauttyp gut verträglich und verbessert in Cremes aller Art deren Einziehungsvermögen.“

Silymarin

Was ist das? „Es wird aus den Früchten der Mariendistel gewonnen“, erklärt Barbara Franz.

Was verspricht es? „Auch dieser Inhaltsstoff hat hohes antioxidatives Potenzial. Bei trockener, rauer Haut wirkt es durch den wertvollen Ölanteil rehydrierend.“

Für wen geeignet? „Auch für empfindliche Haut toll.“

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