Die sprießende Natur kann für sensible Menschen belastend sein.

© REUTERS/ALEXEY PAVLISHAK

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02/19/2021

Pollenflug: Allergiker profitieren vom Mund-Nasen-Schutz

Die steigenden Temperaturen lassen Haseln und Erlen bereits stäuben. Die MedUni Wien hat Tipps für Betroffene.

Allergikern stehen schwere Zeiten bevor. Der österreichische Pollenwarndienst der MedUni Wien weist bereits jetzt auf einen verstärkten Pollenflug im Westen hin: Der Föhn sorgt aktuell von Vorarlberg bis Salzburg dafür, dass Haseln und Erlen stäuben.

Auch in der Südsteiermark, im Donauraum, im Wiener Becken und im Pannonischen Tiefland versuchen sich die potenziell allergenen Pflanzen schon fortzupflanzen.

Doch wie im Vorjahr wird sich der Mund-Nasen-Schutz, der wegen der Corona-Pandemie vielerorts Pflicht ist, auch positiv auf die Gesundheit der Betroffenen auswirken. Experten des Pollenwarndiensts zeigen auf, wie sich allergische Beschwerden senken lassen und warum das Tragen von Masken ratsam ist.

Grundsätzlich kann jeder Mensch im Laufe des Lebens von einer Pollenallergie betroffen sein. In Österreich geht man von etwa einer Million Pollenallergikern aus; darunter elf Prozent, die auf Ragweed überempfindlich reagieren. 

Studie belegt positive Wirkung der Maske

"Ein Mund-Nasen-Schutz hilft nicht nur Covid-19-Infektionen zu reduzieren, sondern auch den Kontakt mit Pollen zu minimieren", heißt es beim Pollenwarndienst.

Forschungen an der Medizinischen Universität Wien weisen in diese Richtung. Daten aus 2020 zeigten einen Rückgang der Nasensymptome, der Lungensymptome, ein allgemein besseres Befinden, aber intensivere Augensymptome.

Mehr Augensymptome durch Pollen

Außerdem kommt im Vorjahr festgestellt werden, dass die Verkaufszahlen von Medikation bei Allergien und Nasenbeschwerden zurück gingen, gleichzeitig wurden mehr Präparate für Augenleiden verkauft.

Experten raten: "Tragen Sie daher den MNS am besten mit Sonnenbrille, um Pollen möglichst effektiv abzuhalten."

Umgebung möglichst pollenfrei halten

Insgesamt empfehlen Fachleute Patienten, den Alltag an das Pollenaufkommen anzupassen: Aufenthalte in belasteten Gebieten sollen kurz gehalten werden.

Abends ist Haarewaschen angesagt. Kleidung, die draußen getragen wurde, hat im Schlafzimmer nichts verloren. Staub muss besonders gründlich, am besten feucht gewischt werden.

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