Hotel-Ranking: Warum Qualität für Reisende wichtiger wird
Die Jury bewertete mehr als 1.500 Hotels im deutschsprachigen Raum. Diese Hotels erreichten die meisten Punkte.
Bewusste Auszeiten sind heutzutage mehr gefragt denn je, um im stressigen Alltag zur Ruhe zu kommen. Wie man sich im sprichwörtlichen Sinn dabei bettet – also die Wahl des Quartiers – ist längst ein entscheidender Faktor für den Erholungseffekt geworden.
Die Bedürfnisse der Gäste variieren zudem laufend, wie Wolfgang M. Rosam feststellt. „Die Frage, wie wir reisen, verändert sich spürbar: bewusster, nachhaltiger, näher“, sagte der Falstaff-Herausgeber am Montag anlässlich der Präsentation des neuen „Hotel Guide 2026“. Sein Fazit: „Es ist nicht immer notwendig, in die Ferne zu schweifen, um Neues zu entdecken. Oft genügt ein veränderter Blick auf das, was längst da ist.“ Was ebenso auffällt: Qualität sei längst wichtiger als die Dauer.
Dem tragen die aufgelisteten Betriebe Rechnung. Insgesamt wurden im Österreich, Deutschland, der Schweiz und in Südtirol 1.501 Hotels bewertet, von einer Jury ausgewählt und aufgelistet. Gerade der deutschsprachige Raum biete eine „Vielfalt, die leicht unterschätzt wird“, sagt Rosam. Von Alpinregionen, stillen Seen bis zu pulsierenden Städten oder sanften Weinlandschaften. Dazu gebe es viel Kultur und hochkarätige Kulinarik zu erkunden.
Das Ranking
In Österreich bildet sich genau diese Vielfalt ab. Mit der Top-Wertung von 100 Punkten rangiert das „Park Hyatt Vienna“ in der Wiener Innenstadt auf dem ersten Platz. Gleichzeitig ist es auch Sieger in der Kategorie „Bestes Business Hotel“.
Die Top Ten Hotels in Österreich
- Park Hyatt Vienna, 1010 Wien (100 Falstaff-Punkte)
- Hotel Schloss Seefels, 9212 Pörtschach am Wörthersee (100 Falstaff-Punkte)
- Naturhotel Forsthofgut, 5771 Leogang (100 Falstaff-Punkte)
- Interalpen-Hotel Tyrol, 6410 Telfs-Buchen (100 Falstaff-Punkte)
- DAS EDELWEISS Salzburg Mountain Resort, 5611 Großarl (100 Falstaff-Punkte)
- Hotel Almhof Schneider, 6764 Lech am Arlberg (100 Falstaff-Punkte)
- The Amauris Vienna, 1010 Wien (99 Falstaff-Punkte)
- Trofana Royal Resort, 6561 Ischgl (99 Falstaff-Punkte)
- Das Central – Alpine. Luxury. Life, 6450 Sölden (99 Falstaff-Punkte)
- Burg VITAL RESORT, 6764 Lech am Arlberg Ischgl (99 Falstaff-Punkte)
Die Besten in der Ostregion
In Wien führt das „Park Hyatt“ ebenso die Bundesländerwertung an, gefolgt „The Amauris Vienna“ (99 Punke) und dem Traditionshaus „Hotel Sacher Wien“ (99 Punkte). In Niederösterreich machte Gastronom Toni Mörwald mit seinem „Relais & Château Hotel am Wagram“ in Feuersbrunn das Rennen (97 Punkte), und nahm mit seinen „Lodges am Weinberg“ auch gleich den zweiten Platz ein (95 Punkte). Auf Platz 3 konnte sich der „Knappenhof“ in Reichenau/Rax (95 Punkte) etablieren.
Ebenfalls nicht verstecken brauchen sich die Hoteliers im Burgenland. Hier ergatterte das Hotel „The Resort“ der Winzerfamilie Scheibelhofer in Andau den Spitzenplatz (96 Punkte). Die weiteren Top-Plätze belegen „Reiters Supreme“ in Bad Tatzmannsdorf (95 Punkte) und „Falkensteiner Balance Resort“ in Stegersbach (95 Punkte)
Auszeichnung für besondere Leistungen
Zusätzlich zum Ranking vergab die Jury auch heuer wieder Sonderauszeichnungen. Für ihr Lebenswerk wurde etwa Hotelière Signe Reisch vom Rasmushof in Kitzbühel ausgezeichnet, Hotelier des Jahres wurde Roland Hamberger (Rosewood Vienna). Die Neueröffnung des Jahres ist das „Mandarin Oriental“ in Wien. Ebenfalls in Wien fand die Jury das beste Design – im Hotel „Motto“. Und auch die Hotelikone des Jahres 2026 steht in der Bundeshauptstadt. Der Award ging an das Luxushotel „Imperial.“
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